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Bayerische Christbaumsaison eröffnet

Bayerische Christbaumsaison eröffnet

Gut einen Monat vor Weihnachten hat Forstminister Helmut Brunner die Christbaumsaison im Freistaat eröffnet und dabei für den Kauf heimischer Bäume geworben. „Ein Christbaum aus Bayern stärkt die regionale Wertschöpfung und hilft, klimaschädliche Ferntransporte quer durch Europa zu vermeiden“, sagte der Minister im mittelfränkischen Wachenroth, wo er symbolisch die erste Nordmannstanne der Saison fällte. Neben kurzen Transportwegen sprechen laut Brunner auch die hohe Qualität und Frische für heimische Ware. Das wissen offenbar immer mehr Menschen zu schätzen: Nach Angaben des Ministers nimmt die Nachfrage nach regional erzeugten Christbäumen seit einigen Jahren zu. Rund die Hälfte der bayerischen Verbraucher entscheidet sich inzwischen für einen Baum aus dem Freistaat. Brunner empfiehlt, beim Kauf auf die Banderole mit dem stilisierten Weihnachtsbaum und der Aufschrift „Bayerischer Christbaum“ des Vereins Bayerische Christbaumanbauer zu achten. Damit werden die Frische des Baumes und seine Herkunft garantiert.Im Freistaat werden pro Jahr rund vier Millionen Christbäume verkauft, die meisten stammen aus eigens dafür angelegten Kulturen. Mit einem Marktanteil von 72 Prozent ist die Nordmannstanne die beliebteste Baumart, gefolgt von der Blaufichte. Die Preise bewegen sich nach Rückmeldungen der Produzenten auf dem Niveau des Vorjahres: Der Meter Nordmanntanne liegt damit zwischen 18 und 22 Euro.Interessante Informationen rund um den bayerischen Christbaum sowie eine Liste der Produzenten finden sich im Internet unter www.bayerische-christbaumanbauer.de. Der Verein „Bayerische Christbaumanbauer e.V.“ zählt mit über 140 Mitgliedsbetrieben zu den größten Landesverbänden, die wiederum im Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Deutschland e.V. (BWS) organisiert sind.

STMELF

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