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Bauwirtschaft: Höchster ifo-Geschäftsklimawert seit 1990

Bauwirtschaft: Höchster ifo-Geschäftsklimawert seit 1990

Nach den Ergebnissen des ifo Konjunkturtests für Februar 2012 hat sich das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe weiter verbessert. Der Klimaindikator stieg auf 3,3 Prozentpunkte, den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung. Mit ihrer aktuellen Geschäftssituation waren die befragten Unternehmen zufriedener als im Januar 2012. Die Geschäftserwartungen verbesserten sich ebenfalls.

Im Durchschnitt der Bausparten verlängerte sich die Reichweite der Auftragsbestände von 2,7 auf 2,9 Monate (saison- und witterungsbereinigt); vor einem Jahr reichten die Reserven für 2,5 Monate. Die Firmenmeldungen lassen erkennen, dass die Preise heraufgesetzt werden konnten. In den nächsten Monaten dürften die Preise noch häufiger steigen.

Hochbau. Besonders stark stieg der Geschäftsklimaindikator für den Wohnungsbau sowie den öffentlichen Hochbau. Im Durchschnitt der Hochbausparten lagen die Auftragsreserven mit 3,0 Monaten um einen halben Monat über dem Vorjahresniveau.

Tiefbau. Im Tiefbau hellte sich das Geschäftsklima weiter auf. Dabei beurteilten die Unternehmen die aktuelle Lage weniger zurückhaltend als im Januar; in Bezug auf die zukünftige Entwicklung äußerten sie sich überdies merklich zuversichtlicher. Im Durchschnitt der Tiefbausparten reichten die Auftragspolster für rund 2,8 Produktionsmonate; vor einem Jahr waren es 2,4 Monate. Für die kommenden Monate rechneten die Firmen damit, dass sich ihre Preiserhöhungsspielräume vergrößern.

Baunaher Großhandel Holz. In allen Sparten des baunahen Großhandels überwogen die positiven Urteile zur aktuellen Geschäftslage. Auch der Großhandel mit Holz bewertete die Situation zunehmend als gut.

ifo

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