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Bauwirtschaft: Erwartungen zum zweiten Halbjahr aufwärts gerichtet

Die Bauproduktion lief ohne jahreszeitlich bedingte Unterbrechung aufgrund des milden Winters kontinuierlich weiter. Insofern konnte mit einem „Auftragsloch“ zu Beginn des zweiten Quartals 2016 gerechnet werden. Die Ergebnisse der monatlichen Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) unter seinen Mitgliedsunternehmen für Mai 2016 bestätigen eine solche Befürchtung jedoch nicht.
Die Erwartungen sind für die kommenden drei Monate unverändert gut. Die Lagebeurteilungen halten im Wohnungsbau, Gewerbebau und im Straßen- und Tiefbau das hohe Niveau des Vormonats. Dabei fällt die Beurteilung im Wohnungsbau und sonstigen Tiefbau besonders gut aus. Einzig die Beurteilung für den öffentlichen Hochbau reicht nicht an die anderen Sparten heran. Diese Entwicklung hatte sich aufgrund der Meldungen des Statistischen Bundesamtes zur Entwicklung der Baugenehmigungen im Frühjahr bereits abgezeichnet.
Die Auftragsbestände werden für den Wohnungsbau als „groß“ eingestuft, für den Gewerbe- und den Tiefbaubereich als „ausreichend“. Eher „unzufrieden“ sind die Unternehmer mit den Auftragsbeständen im öffentlichen Hochbau. Die Auftragsbestände liegen im Hochbau, beflügelt durch den Wohnungsbau, bei 3 Monaten und im Tiefbau bei 2,5 Monaten.
ZDB

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