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Bauproduktion läuft auch im „Winter“

Das dritte Jahr in Folge lässt die Witterung das Arbeiten auf den Baustellen zum Jahresbeginn weitestgehend zu. Die insgesamt zum Jahresende 2015 im Trend verbesserte Auftragssituation wird insbesondere von der hohen und nachhaltigen Nachfrage im Wohnungsbau getragen.
Das ergibt die monatliche Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) unter seinen Mitgliedsunternehmen für Februar 2016.
Die Geschäftslage wird von den Bauunternehmen überwiegend als gut bis befriedigend eingestuft. Dabei werden – saisontypisch – die Lageeinschätzungen im Hochbau besser beurteilt als im Tiefbau. Gleichwohl wird die Nachfrage gerade im Tiefbaubereich besser beurteilt als vor Jahresfrist. Im Wohnungsbau hält die Nachfrage das hohe Niveau wie bereits in den Monaten zuvor.
Die Auftragsbestände werden im Tiefbau mit knapp zwei Monaten angegeben. Im Vorjahr waren es 1,7 Monate. Im Hochbau werden 2,5 Monate gemeldet, ein halber Monat mehr als im Vorjahr.
Aber die positiven Zahlen und Erwartungen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Ertragslage der Bauunternehmen nach wie vor wenig auskömmlich ist. Der starke Wettbewerb drückt auf die Baupreise, „von einer Überhitzung des Baumarktes sind wir daher weit entfernt“, kommentierte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, die aktuellen Umfragewerte.
ZDB

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