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Bauernverband zum Bericht des Weltklimarats

Der Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), Joachim Rukwied, zum Sonderbericht des Weltklimarats IPCC zu Klima und Landnutzung

Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung, Anpassung an den Klimawandel und Steigerung des Klimaschutzbeitrages können nur gelöst werden, wenn die Landwirtschaft weltweit auf den vorhandenen Flächen mehr Lebensmittel mit geringeren Treibhausgasemissionen erzeugt und nicht noch weiter die Flächen zu Lasten von Wäldern ausgedehnt werden, so der Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), Joachim Rukwied, zum Sonderbericht des Weltklimarats IPCC zu Klima und Landnutzung.

Der Bericht stellt dar, dass weltweit rund 23 % der gesamten Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft, Landnutzung und Abholzung stammen. In Deutschland liegt der Anteil der Landwirtschaft bei 7 % und der Bereich Landnutzung und Forstwirtschaft bindet jährlich rund 15 Mio. t CO₂.

Der Deutsche Bauernverband widme sich seit Jahren dem Thema Klimaschutz, so Rukwied. In seiner Klimastrategie habe der DBV 2018 das Ziel einer Treibhausgaseinsparung um 30 % bis zum Jahr 2030 gegenüber 1990 verankert. Dazu wurden 20 Klimaschutzmaßnahmen initiiert. Rukwied: „Wir wollen unsere Klimaleistungen weiter steigern und über den Ausbau der Bioenergie, den Anbau von nachwachsenden Rohstoffen und die CO₂-Bindung im Bodenhumus noch mehr zum Klimaschutz beitragen. Wir sind überzeugt, dass die Landwirtschaft Teil der Lösung sein wird.“

Red.

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