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Baden-Württemberg will Holzbauland Nummer 1 bleiben

RegioHOLZ vernetzt die Holz- und Möbelbranche in der Region Nordschwarzwald und unterstützt das Handwerk und die Industrie in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Technologietransfer. Das RegioHOLZ FORUM 2017 am 2. März stellte das Projekt vor. Mit dabei war Minister Peter Hauk (MdL).

„Unser Ziel ist es, die Stellung Baden-Württembergs als Holzbauland Nummer 1 weiter auszubauen und so vor allem im Ländlichen Raum für Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu sorgen. Erfolgreiche und innovative Clusterinitiativen, wie die RegioHOLZ Nordschwarzwald, bringen uns auf diesem Weg ein gutes Stück voran“, sagte der Minister für Verbraucherschutz und Ländlichen Raum, Peter Hauk MdL, am 2. März in Freudenstadt.
Die Branche Forst und Holz erwirtschafte landesweit mit rund 200.000 Beschäftigten in 29.000 Betrieben jährlich etwa 31 Mrd. €. Es seien vor allem kleine und mittelständische Betriebe, die für die bundesweite Spitzenposition des Landes verantwortlich sind. „Der Schlüssel für weiteres Wachstum liegt in der Kombination aus handwerklichem Können, Unternehmergeist und innovativen Entwicklungen. Innerhalb eines Clusters arbeiten Unternehmen und Forschungseinrichtungen erfolgreich und gewinnbringend zusammen“, erklärte der Minister.
Diesen Ansatz wird die neue RegioHOLZ Nordschwarzwald in vorbildlicher Weise verfolgen. Das Land werde die Betriebe in ihren Anstrengungen weiterhin unterstützen. „Die Förderung der Holzverwendung ist kein Selbstzweck. Holz aus nachhaltiger und naturnaher Waldwirtschaft ist ein klimafreundlicher Bau- und Werkstoff. Vor dem Hintergrund der Landesstrategie Bioökonomie und den immer drängender werdenden Fragen zum Klimaschutz werden wir die Verwendung heimischen Holzes vorantreiben“, betonte Peter Hauk.
Der Arbeit der verschiedenen Clusterinitiativen sowie der proHolzBW werde hierbei eine tragende Rolle zuteil. Das Projekt RegioHOLZ wurde beim Wettbewerb RegioWIN prämiert und wird durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz über das Holz Innovativ Programm (HIP) mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Baden-Württemberg gefördert.
 

Einzelheiten zum Projekt RegioHOLZ

 
MLR Baden-Württemberg

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