Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service

Baden-Württemberg: Region Südschwarzwald hat sich für Biosphärengebiet entschieden

Im Beteiligungsverfahren für ein Biosphärengebiet Schwarzwald haben nun alle Gemeinderäte ihre Entscheidung getroffen, ob sie dem künftigen Großschutzgebiet angehören wollen.

Dazu Naturschutzminister Alexander Bonde am 2. Dezember in Stuttgart: „Ich freue mich über das klare Votum von 29 Gemeinden für ein Biosphärengebiet Schwarzwald. Das ist ein deutliches Signal der Kommunen für eine spannende Modellregion, die Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus kraftvoll verbindet und für alle einen Mehrwert schafft. Damit kann das neue Biosphärengebiet noch im ersten Quartal 2016 an den Start gehen.“
Die Gemeinderäte folgender 29 Kommunen haben sich dafür entschieden, beim Start des Biosphärengebiets Schwarzwald dabei zu sein:
Aitern, Albbruck, Bernau, Böllen, Dachsberg, Freiburg, Fröhnd, Häg-Ehrsberg, Hausen, Häusern, Hinterzarten, Höchenschwand, Horben, Ibach, Kleines Wiesental, Oberried, Schluchsee, Schönau, Schönenberg, Schopfheim, St. Blasien, Todtnau, Tunau, Ühlingen-Birkendorf, Utzenfeld, Wehr, Wembach, Wieden, Zell i.W.
Diese Kommunen bringen eine Gebietskulisse von rund 63.000 ha in das künftige Biosphärengebiet ein.
Folgende Gemeinden haben sich im Gemeinderat dagegen entschieden, dem Biosphärengebiet Schwarzwald anzugehören: Feldberg, Steinen, Todtmoos.
Das geplante Biosphärengebiet wird durch eine Verordnung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz errichtet. Das Land Baden-Württemberg hat bereits im Vorfeld zugesagt, dass es sich in umfangreicher Weise finanziell engagieren will. Die ersten drei Jahre übernimmt das Land Baden-Württemberg die Kosten vollständig. Danach trägt das Land 70 % der Kosten, 30 % übernehmen die Kommunen mit Unterstützung der Landkreise.
MLR Baden-Württemberg/Red.

Auch interessant

von