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Baden-Württemberg: Wirtschaftsminister zur Schließung der Papierfabrik Albbruck

„Die angekündigte Schließung des Werks in Albbruck ist ein schwerer Schlag für die Beschäftigten und die Region. Das Werk sang- und klanglos zu schließen, damit finde ich mich nicht ab“, erklärte der Finanz- und Wirtschaftsminister von Baden-Würtemberg, Nils Schmid, am 6. September in Stuttgart. Der Minister hatte zuvor in direktem Kontakt mit der Konzernleitung von UPM Möglichkeiten ausgelotet, um sich für den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze in Albbruck einzusetzen. Der Minister hat ein persönliches Treffen mit dem Deutschland-Geschäftsführer von UPM anberaumt.

„Wir müssen uns aber auch dringend an einem Tisch setzen und ausloten, um die wirtschaftlichen Möglichkeiten der gesamten Region verbessern zu können“, betonte Schmid. In einer Standortkonferenz mit allen Beteiligten und politisch Verantwortlichen soll am 23. September 2011 über zukunftsfähige Lösungen für den Hochrhein gesprochen werden.

Der finnische Papierkonzern UPM hatte Anfang September die Schließung seines Tochterbetriebs Albbruck (Südbaden) mit 577 Beschäftigten angekündigt.

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg

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