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Baden-Württemberg: Holznutzung – ein Klassiker für die Bioökonomie

Nachwachsende Rohstoffe bieten neue Chancen für Unternehmen im ländlichen Raum

Fossile Rohstoffe sind endlich – aber aus Erdöl werden viele Produkte gemacht, die wir täglich brauchen. Dazu Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch am 2. September bei der Besichtigung der Firma Tecnaro in Ilsfeld (Landkreis Heilbronn):
„Die Bioökonomie setzt auf nachwachsende Rohstoffe statt auf Erdölprodukte. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Holznutzung. Neuerdings können aus den Bestandteilen von Holz mit dem entsprechenden Know-how und der richtigen Technik biobasierte Kunststoffe hergestellt werden die ganz ähnliche Eigenschaften haben. Sogar lebensmittelechte Produkte wie Aufbewahrungsboxen, Geschirr oder auch Kinderspielzeug lassen sich daraus herstellen. Und wenn die Produkte nicht mehr gebraucht werden, können sie wie Holz verrotten oder verbrannt werden. Nachwachsende Rohstoffe bieten mit solchen zukunftsweisenden Ansätzen neue Chancen für innovative Unternehmen im Ländlichen Raum. Gleichzeitig können wir durch den bewussteren Umgang mit Ressourcen auch im Sinne nachfolgender Generationen nachhaltiger wirtschaften.“
Wertschöpfung im ländlichen Raum
Vom Wald bis zum fertigen Produkt könne die komplette Wertschöpfungskette hier in Baden-Württemberg sein. „Die vielfältigen modernen Verwendungsmöglichkeiten von Holz sind für Waldbesitzer ein Segen, denn die hohe Nachfrage sichert ihnen attraktive Preise. Durch die Verarbeitung in der Region bleibt auch die Wertschöpfung im Ländlichen Raum. Mit dem in Baden-Württemberg vorhandenen Know-how hat die Bioökonomie die Chance, zu einem bedeutenden Geschäftsfeld zu werden, das unser Land nachhaltig stärkt“, zeigte sich die Staatssekretärin überzeugt. 
 

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MLR Baden-Württemberg

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