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Baden-Württemberg: Förderung der Land- und Forstwirtschaft im Fokus des Klimaschutzes

Mit Blick auf die Vorbereitungen zur UN-Klimakonferenz vom 30. November bis zum 11. Dezember in Paris betonte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Alexander Bonde, am 3. September den Kampf gegen den Klimawandel als gesamtgesellschaftliche Aufgabe: „Klar ist, dass Baden-Württemberg alleine das Klima nicht retten kann. Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, und zwar global. Genau deswegen kommt es auch auf unseren Beitrag an.“
Baden-Württemberg habe die Förderprogramme für Land- und Forstwirtschaft am Klimaschutz ausgerichtet, so dass besonders umweltfreundliche Bewirtschaftung mit geringerer Kohlendioxid-Freisetzung finanziell honoriert wird.
Verbraucher können beim Einkaufen darauf achten, regionale Qualitätsprodukte zu kaufen. Das gelte auch für größere Investitionen: Immer mehr Bauträger würden sich für die klimaschonende Holzbauweise entscheiden – vorzugsweise mit Holz aus einheimischer, nachhaltiger Forstwirtschaft, so Bonde.
Darüber hinaus sei die Anpassung der Land- und Forstwirtschaft an den Klimawandel eine Notwendigkeit, um Folgen von Wetterextremen zumindest teilweise aufzufangen. Deshalb werden unter anderem im Staatsforst seit Jahren die Nadelwälder schrittweise hin zu klimastabileren Mischwäldern entwickelt. Wegen der längeren Vegetationszeiten können Schädlinge wie der Borkenkäfer mehr Generationen als bisher durchlaufen und dadurch größeren Schaden anrichten. Auch auf neue Schädlinge müsse sich Land- und Forstwirtschaft einstellen.
 

Zur Kurzbeschreibung der forstlichen Förderung

 
MLR Baden-Württemberg/Red.

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