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Baden-Württemberg: Ergebnisse der Bruchsaler Laubholz-Submission

Baden-Württemberg: Ergebnisse der Bruchsaler Laubholz-Submission

Am 9. März 2011 wurde in Bruchsal (Landkreis Karlsruhe) die traditionelle Laubholzsubmission durchgeführt. Die angebotenen 2558 Fm stammten überwiegend aus dem Kommunalwald (75 %), 23 % kamen aus dem Staatswald und nur 2 % aus dem Kleinprivatwald. Im Vergleich zum Vorjahr (1152 Fm) war das Holzangebot mengenmäßig mehr als verdoppelt (plus 122 %). Bei den Holzarten dominierte die Eiche (70 %) klar vor den übrigen Holzarten. Unter den sonstigen Laubbäume wurden auch Besonderheiten wie Walnuss und Schwarznuss, Platane und Ulme angeboten.

Die Anzahl der Bieter betrug 36 (Vorjahr 34). Wenig vertreten waren ausländische Interessenten (4). Von den angebotenen 2558 Fm wurden 99 % zugeschlagen.

Der Durchschnittserlös des gesamten verkauften Holzes (2544 Fm) beträgt 396 €/Fm und liegt um 7 % über dem Vorjahreswert.

Der Eichenpreis erholt sich mit einem Durchschnittserlös von 430 €/Fm (Vorjahr: 392) vom Einbruch im Jahr 2009 etwas, bleibt jedoch unter dem Niveau von 2008 (575 €/Fm). Neben der Eiche konnte vor allem der Bergahorn deutlich im Preis zulegen (806 €/Fm). Heftig umkämpft waren Riegelahorn-Stämme. Den höchsten Preis mit 6723 €/Fm erzielte ein Riegelahorn aus dem Stadtwald Karlsruhe und wurde von der Firma Hans Hahn geboten. Bei den übrigen Baumarten konnten die guten Qualitäten (B+) die Preise in etwa halten, während geringere Qualitäten (C) nachließen. Die Esche war trotz hohem Angebot gut nachgefragt, konnte jedoch preislich kaum zulegen.

Erlöse der Bruchsaler Laubholz-Submission 2011 nach Holzarten (in KLammern Vorjahreswert):
• Eiche        430 €/Fm   (392)
• Ahorn       750 €/Fm   (423)
• Kirsche     252 €/Fm   (219)
• Roteiche   263 €/Fm   (273)
• Erle          171 €/Fm   (230)
• Esche       208 €/Fm   (200)
 

Forst BW

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