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Baden-Württemberg: Eichen- und Buntlaubholzsubmission Hechingen/Reutlingen

Baden-Württemberg: Eichen- und Buntlaubholzsubmission Hechingen/Reutlingen

Bei der Eichen- und Buntlaubholz-Submission am 18. März 2014 in Hechingen (Zollernalbkreis/Baden-Württemberg) lag das Angebot mit 612 Fm um 13 % über der Vorjahresmenge (542 Fm), aber nur bei 54 % der Angebotsmenge des Jahres 2012 (1142 Fm). Die gesamte Angebotsmenge wurde beboten und auch zugeschlagen.
Auf dem zentralen Lagerplatz in Reutlingen wurden in 353 Losen 582 Fm Laubstammholz und 30 Fm Douglasien-Abschnitte aus 17 Stadt- und Gemeindewäldern, dem Staatswald und aus 7 Privatwäldern der Landkreise Reutlingen, Tübingen und Zollernalbkreis angeboten. Den Schwerpunkt des Verkaufsangebots bildeten wieder die Holzarten Eiche (332 Fm), Esche (107 Fm), Roteiche (98 Fm) und Bergahorn (26 Fm). Daneben wurden 8 Fm Hickory sowie einzelne sonstige Buntlaubbäume angeboten.
Mit 23 teilnehmenden Bietern war gegenüber dem Vorjahr (21 Bieter) eine leichte Zunahme zu verzeichnen. Von der langjährigen Stammkundschaft fehlten mehrere Furnierholzkäufer.
Die gesamten angebotenen 353 Lose wurden beboten und komplett zugeschlagen. Das Höchstangebot des Verkaufs erzielte ein Eichen-Teilfurnier-Stamm mit 869 €/Fm aus dem Stadtwald Reutlingen.
Eiche. Das Mengenangebot lag mit 332 Fm bei 95 % des Vorjahres (348 Fm). Der Wertholzanteil (F/TF/A) lag mit 21 % deutlich unter dem Vorjahr (36 %). Sämtliche Eichenlose wurden mehrfach beboten. Im Bieterkreis war auch wieder ein französischer Kunde vertreten, nachdem diese in den beiden Vorjahren gefehlt hatten. Über die Gesamtmenge hinweg wurde ein Durchschnittserlös von 388 €/Fm (Vorjahr 412 €/Fm) erzielt. Der Preisrückgang ist auf den geringeren Wertholzanteil zurück zu führen. Den Spitzenerlös mit 869 €/Fm erzielte ein Teilfurnier-Stamm mit 2,55 Fm aus dem Stadtwald Reutlingen. Ein weiterer Teilfurnier-Stamm aus dem Gemeindewald Grafenberg brachte 769 €/Fm.
Roteiche. Mit 98 Fm lag die Angebotsmenge drei Mal so hoch wie im Vorjahr (33 Fm). Der Durchschnittserlös über alle Güten hinweg lag mit 180 €/Fm um 21 % über dem Vorjahreswert (149 €/Fm). Das Höchstgebot erreichte 224 €/Fm. Esche. Die Angebotsmenge lag mit 107 Fm bei 130 Prozent des niedrigen Vorjahreswertes (82 Fm). Bei einer mittleren Messzahl von 168 €/Fm (Vorjahr 167 €/Fm) lag der Durchschnittserlös mit 184 €/Fm um 38 % über dem Vorjahreswert (133 €/Fm), bedingt durch die Gebote von zwei Furnierkäufern. Das Höchstgebot erzielte 270 €/Fm.
Bergahorn. Die Angebotsmenge lag mit 26 Fm nochmals unter dem bereits sehr niedrigen Vorjahreswert (30 Fm). Herausragende Qualitäten fehlten dieses Jahr, was die Abwesenheit von einigen Furnierstammkunden erklären könnte. Der Durchschnittserlös über alle Güten hinweg erreichte mit 256 €/Fm nur ein Drittel des extrem hohen Vorjahreswertes (824 €/Fm) und lag damit auch nur bei knapp 80 % des Jahres 2012 (328 €/Fm). Das Spitzengebot erreichte 489 €/Fm.
Sonstiges Laubholz. Die angebotenen 8 Fm Hickory-Nuss aus dem Stadtwald Tübingen erzielten im Mittel 242 €/Fm (Vorjahr 288 €/Fm), wobei die Einzelstammlose 272 €/Fm erreichten. Für die zwei Walnussstämme wurden 379 €/Fm und 432 €/Fm geboten. Kleinmengen Birken, Hainbuchen, Linden und Kirschen wurden qualitätsbezogen beboten und vollständig zugeschlagen.
Douglasien-Abschnitte. Aus dem Stadtwald Albstadt wurden 30 Fm starke Douglasien-Abschnitte (Messzahl 53 €/Fm) angeboten. Nur zwei Kunden gaben Gebote ab. Diese brachten im Mittel 132 €/Fm (Vorjahr 157 €/Fm).
Forst BW

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