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Baden-Württemberg: Artenschutz im Zentrum der Landespolitik

„Die biologische Vielfalt von Tieren, Pflanzen und Lebensräumen ist eine Lebensversicherung für uns: Ohne sie gibt es keine fruchtbaren Böden, keine gesicherte Ernährung und kein Gleichgewicht zwischen Wasserhaushalt und Klima. Deshalb müssen wir die Warnung vor rapidem Artenschwund aus Südkorea dringend ernst nehmen“, bilanzierte der baden-württembergische Naturschutzminister Alexander Bonde am 19. September in Stuttgart nach Abschluss der Weltnaturschutzkonferenz in Südkorea. Der dramatische Appell der Expertinnen und Experten an die Weltöffentlichkeit stelle einmal mehr unter Beweis, dass die grün-rote Landesregierung mit ihrer nachhaltig ausgerichteten Natur- und Artenschutzpolitik richtig liege.

„Mit der grün-roten Regierung ist der Artenschutz endlich in das Zentrum der Landespolitik gerückt. Mit dem Ausbau von Landschaftserhaltungsverbänden, dem Grün-landumbruchverbot sowie der Aufstockung personeller und finanzieller Ressourcen haben wir bereits wichtige Schritte für mehr Artenschutz in Baden-Württemberg umgesetzt. Wir müssen aber noch mehr tun“, sagte Bonde. Um die einzigartigen Natur- und Kulturlandschaften in Baden-Württemberg zu schützen, wolle die grün-rote Landesregierung den Naturschutz darüber hinaus durch die Einrichtung zweier weiterer Großschutzgebiete voranbringen.

Natur- und Artenschutz gemeinsam voranbringen

„Arten- und Lebensraumschutz sind gesellschaftliche Aufgaben. Wir brauchen engagierte Bürgerinnen und Bürger, die vor Ort Verantwortung für die Tier- und Pflanzenwelt übernehmen und damit einen Beitrag leisten, die Biologische Vielfalt für nachfolgende Generationen zu bewahren“, appellierte Bonde. Über den Aktionsplan „Biologische Vielfalt“ könnten sich Privatpersonen, Vereine, Schulen, Firmen und Kirchen im Rahmen des 111-Artenkorbes für Säugetiere wie Vögel, Reptilien, Amphibien, Fische oder Insekten sowie für Pflanzen einsetzen. Ein weiteres positives Beispiel sei das Bündnis „Kommunen für Biologische Vielfalt“, in dem sich bereits 79 Kommunen aus ganz Deutschland engagierten – davon 15 in Baden-Württemberg.

MLR

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