Forstpolitik

Auswirkungen der EU-Biodiversitätsstrategie

Bearbeitet von Martin Steinfath

Die EU-Biodiversitätsstrategie für 2030 zielt auf eine zusätzliche Unterschutzstellung europäischer Wälder ab. In AFZ-DerWald 7/2021 wird dargestellt, in welchem Umfang mit einer verminderten Holzproduktion in der EU gerechnet werden kann und inwieweit die Rohholzproduktion über die globalen Holzmärkte in andere Länder verlagert werden könnte.

In dem Beitrag: „Kohlenstoffvorräte von Einzelbäumen“  in AFZ-DerWald 7/2021 gehen die Autoren Matthias Dieter, Holger Weimar und Susanne Iost vom Thünen-Institut davon aus, dass die Implementierung konkreter Maßnahmen der EU-Biodiversitätsstrategie sich unmittelbar auf die Rohholzproduktion in den EU-Mitgliedsstaaten auswirken werde.

Es ist zu erwarten, dass mindestens ein Teil der Rohholzproduktion in sogenannte Drittstaaten verlagert wird. Mit solchen Verlagerungseffekten besteht ganz grundsätzlich die Gefahr des Verlustes von Biodiversität in den betreffenden Drittstaaten, so die Autoren, die den Bericht als Vorstudie verstehen.

Wenn Sie detailliertere Informationen dazu wünschen, finden Sie hierzu einen Artikel in der digitalen Ausgabe von AFZ-DerWald.

Text: Matthias Dieter, Holger Weimar, Susanne Iost