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Nach dreijähriger Ausbildung beim Staatsbetrieb Sachsenforst starten die neuen Waldexperten mit einem großen Einsatzspektrum nun ins Berufsleben.

Ausbildung bei Sachsenforst mit Spitzenergebnis

Sachsens Landesforstpräsident Prof. Dr. Hubert Braun hat am 6. Juli 2018) in Muldenhammer (Vogtlandkreis) eine sehr erfreuliche Aufgabe. Nachdem 42 Forstwirtlehrlinge, darunter fünf Frauen, ihre dreijährige Ausbildung erfolgreich beendet haben, konnte er ihnen in der Forstlichen Ausbildungsstätte Morgenröthe ihre Prüfungszeugnisse überreichen.

„Es freut mich zu sehen, dass unsere Auszubildenden ihre Lehre mit großem Engagement erfolgreich absolviert haben. Sie haben damit einen wichtigen Grundstein für ihre eigene berufliche Entwicklung und auch für unser Wirken in den sächsischen Wäldern gelegt“, so Landesforstpräsident Prof. Dr. Hubert Braun. Dass es sich um einen sehr guten Auszubildenden-Jahrgang handelt, verrät auch der Notendurchschnitt: Es ist das beste Ergebnis seit über 10 Jahren.

Lehre und Prüfung

Im Rahmen ihrer Prüfung mussten sich die Lehrlinge mehreren praxisnahen Aufgaben stellen, zu denen beispielsweise der Holzeinschlag im Starkholz, die Jungwuchspflege auf einer ehemaligen Windwurffläche oder die Durchführung eines Projektes im Bereich Naturschutz/Landschaftspflege zählten. Der theoretische Teil umfasste drei schriftliche Klausuren in den Fächern Wirtschafts- und Sozialkunde, Holzernte und Forsttechnik sowie Waldwirtschaft und Landschaftspflege einschließlich einer Bestimmungsprüfung.

Den größten Teil ihrer Lehre absolvieren die Auszubildenden dezentral im Betrieb. Zusätzlich besuchten sie die forstliche Außenstelle der Berufsschule „Anne Frank“, Plauen und die überbetriebliche Lehrausbildung zentral in der Forstlichen Ausbildungsstätte Morgenröthe. Sachsenforst stellte wie in den vergangenen Jahren mit 36 Auszubildenden den größten Teil der Lehrlinge. Zwei der frischgebackenen Forstwirte erhielten ihre Ausbildung beim kommunalen Forstbetrieb der Stadt Leipzig und vier bei privaten Forstunternehmen, darunter zwei im Ausbildungsverbund der Ausbildungsinitiative Forst e.V.

Einsatzmöglichkeiten und Qualifizierung

Die hochwertige Forstwirtausbildung eröffnet eine ganze Bandbreite von Einsatzmöglichkeiten auf dem forstlichen Arbeitsmarkt. Die steigenden Ansprüche an die heimischen Wälder und die Vielzahl der zu erfüllenden Waldfunktionen verlangen zunehmend nach hochqualifizierten Fachkräften. Zukünftige Arbeitgeber der jungen Forstwirte sind nach ihrer Lehre zum Beispiel kommunale und private Waldeigentümer, private Forstunternehmen oder Dienstleister in der Baum- und Landschaftspflege. Von den diesjährigen Absolventen haben 20 die Möglichkeit auf einen Berufseinstieg bei Sachsenforst. Den Besten des Jahrganges wird eine unbefristete Anstellung angeboten.

Nach ihrer Ausbildung können sich Forstwirte in mehreren Bereichen weiterqualifizieren, beispielsweise als Forstwirtschaftsmeister, als staatlich geprüfter Forstmaschinenführer, als staatlich geprüfter Natur- und Landschaftspfleger, als Spezialist für Baumpflege und Verkehrssicherung oder als Zapfenpflücker.

Neueinsteiger

Im neuen Lehrjahr, das am 1. September 2018 beginnt, werden insgesamt 54 Jugendliche und junge Erwachsene ihre Ausbildung zum Forstwirt in Sachsen antreten. Darunter befindenden sich 40 Auszubildende von Sachsenforst und 14 Auszubildende der privaten und körperschaftlichen Ausbildungsbetriebe einschließlich der Ausbildungsinitiative Forst e.V.

Weitere Informationen zur Forstwirtausbildung bei Sachsenforst im Internet unter www.sachsenforst.de

Sachsenforst

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