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Rundholz, Holzbau, Holzhaus, C.A.R.M.E.N.

Aus rund wird eckig – die Holzhaus-Story

Der Begriff Bioökonomie ist in aller Munde. Doch was bedeutet Bioökonomie eigentlich? In diesem Jahr begleitet C.A.R.M.E.N. e.V. mit der Kamera eine Baufamilie bei ihrem ganz eigenen Bioökonomie-Projekt. Im Landkreis Straubing-Bogen entsteht aus regionalem Holz und mit Unterstützung von ansässigen Fachbetrieben ihr individuelles Eigenheim in Holzbauweise.

Vom Wald bis zum Innenausbau

In den kommenden Wochen und Monaten geht C.A.R.M.E.N. e.V. gemeinsam mit den Bauherrinnen auf die Reise: vom Wald über das Sägewerk und die Zimmerei, bis zum Aufstellen der vorgefertigten Hausteile und den Innenausbau. Es wird gezeigt, welche Schritte bis zum fertigen Wohnhaus nötig sind und welche Materialien und Techniken hierfür verwendet werden.

Die ersten Schritte

Vor einigen Wochen wurde der erste Schritt getan. Das Langholz für das 140 m2 große Mehrgenerationenhaus stammt aus St. Englmar und wurde aus dem Wald eines Mitglieds der WBV Mitterfels entnommen. Nach dem Fällen wurden die ca. 200 fm Rundholz in das Sägewerk von Anton Primbs nach Pfelling gebracht und dort weiterverarbeitet. Die Stämme wurden kerngetrennt und zu Balken (11 x 20 cm) und Brettern (3 x 20 cm) mit knapp 6 m bzw. 7 m Länge geschnitten.

Modernes Wohnen mit effizientem Gesamtkonzept

Das neu entstehende Holzhaus zeichnet sich nicht nur durch die Nutzung des nachhaltigen Baustoffs Holz aus. Die Beheizung des Gebäudes erfolgt über eine Luft-Wärme-Pumpe mit Fußbodenheizung, welche durch je einen Holzofen in den beiden Wohneinheiten ergänzt wird. Neben der Installation einer Photovoltaik-Anlage trägt auch eine Zisterne zur Regenwassernutzung zum nachhaltigen Gesamtkonzept bei. In den nächsten Wochen und Monaten will C.A.R.M.E.N. weiter über Projekt Holzhaus informieren.

C.A.R.M.E.N./Red.

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