ABO
Aufwärtstrend bei proHolz Bayern auch 2014

Aufwärtstrend bei proHolz Bayern auch 2014

Das Marketingbündnis der Forst- und Holzwirtschaft in Bayern proHolz Bayern blickt auf ein bewegtes Jahr 2014 zurück. Im Mittelpunkt der Marketing- und PR-Aktivitäten standen die bisher stets unterschätzten Klimaschutzeffekte der Forst- und Holzwirtschaft im Rahmen der ersten großen Kampagne von proHolz Bayern „Holz bewegt …“.
Höhepunkt war der Auftritt auf der Messe INTERFORST und besonders aufsehenerregend war das Rote Dach während der Sechsten Architekturwoche in München.
  
Die Zahl der Förderer und damit verbunden die Einnahmen haben sich weiter positiv entwickelt, sodass proHolz Bayern 2014 seinen Aufwärtstrend seit der Gründung im Juli 2011 fortsetzen konnte.
Marketing-Initiative für die gesamte Branche
2014 traten 22 Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse proHolz Bayern neu bei. Mittlerweile geben 99 der Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse in Bayern einen freiwilligen finanziellen Zuschuss und stellen somit eine wichtige Säule der Finanzierung von proHolz Bayern dar.
„Es freut es uns, dass unser gemeinsames Aktionsbündnis immer mehr Zuspruch erfährt, sei es von den vielen Waldbesitzern und Forstzusammenschlüssen, Sägern, Zimmerern, Papierherstellern, Energieholz- und Pelletproduzenten oder seit Anfang 2015 auch durch den Berufsverband der Forstunternehmer und der Vereinigung der Rundholzhändler und Forstdienstleister e.V.“ , so der Vorsitzende von proHolz Bayern Johann Koch. Damit weitet sich der Kreis derer, die an der Wertschöpfung Forst und Holz beteiligt sind, sukzessive aus.
Die Einnahmen beliefen sich 2014 insgesamt auf 449.721 €. Im Vorjahr waren dies 370.067 €. In der Forstwirtschaft werden die Mittel von Seiten der Forstbetriebsgemeinschaften und Fortwirtschaftlichen Vereinigungen, von privaten und kommunalen Forstbetrieben sowie den Bayerischen Staatsforsten bereitgestellt. Innerhalb der Holzwirtschaft werden die Mittel von Seiten der jeweiligen Fachverbände der Säge- und Holzindustrie, der Papierhersteller, der Pelletproduzenten und des Zimmererhandwerks aufgebracht. proHolz versteht sich als eine Marketing-Initiative für die gesamte Branche.
Schwerpunkte 2014
Im Jahr 2014 zeigte sich unter anderem bei der Debatte um Flächenstilllegungen im Wald und die Rolle der Branche Forst und Holz bei der Energiewende, dass die Leistungen und Vorteile einer nachhaltigen Forstwirtschaft und Holzverwendung der Gesellschaft noch stärker kommuniziert werden müssen. „Der hohe wirtschaftliche und soziale Stellenwert der Forst- und Holzwirtschaft ist keinesfalls selbstverständlich. Wir müssen täglich neu anpacken und uns mit gezielten Aktivitäten im Wettbewerb und in der Öffentlichkeit behaupten. Das gilt beispielsweise für die Diskussionen um neue Flächenstilllegungen im Wald, die mit Blick auf den Klimaschutz, die Motivation der Waldbesitzer zur Waldpflege und die Versorgung der Säge-, Holz- und Papierindustrie mit dem heimischen Rohstoff Holz der falsche Weg sind. Hier sind auch in Zukunft sachliche Informationen und Überzeugungsarbeit notwendig. Daran wollen wir weiter arbeiten“, erklärt der proHolz Bayern Vorsitzende Johann Koch.
Damit die Forst- und Holzwirtschaft in Bayern ihre Potenziale zur vollen Entfaltung bringen kann, benötigt sie verlässliche politische Rahmenbedingungen. „Hier können alle politisch Verantwortlichen auf allen Ebenen einen wichtigen Beitrag für neue Impulse setzen, denn das Potenzial zu mehr Klimaschutz und umweltfreundlicher Wirtschaftskraft ist noch lange nicht ausgeschöpft“, stellt der Vorsitzende weiter fest. Der parlamentarische Abend im Herbst 2014 im Bayerischen Landtag war ein erster Schritt in diese Richtung.
Kampagne Holz bewegt …
Ein Schwerpunkt der Aktionen 2014 lag neben der Leitmesse INTERFORST in den mehrtägigen Ausstellungen „schauholz“ und „proHolz-Pavillon“ in Unterfranken, Oberbayern und Schwaben. Darüber hinaus wurden Veranstaltungen, Hochschulprojekte und Aktionen der regionalen Netzwerke in Bayern sowie drei Regionale Waldbesitzertage mit der Holzbox unterstützt. Die Hauptbotschaft der Veranstaltungen lag im Megathema „Aktiver Klimaschutz durch Forstwirtschaft und Holzverwendung“ dem Kern der Kampagne 2014/15 „Holz bewegt …“. Bei den Kommunikationsmedien standen der Ausbau der Webseite „proholz-bayern.de“ inklusive Bilddatenbank, Broschüren wie die Gesamtbroschüre „Holz bewegt“ und der Geschäftsbericht im Vordergrund.
Mit dem Bund Deutscher Architekten Bayern wurde 2014 eine Partnerschaft eingegangen und das „Rote Dach“, ein temporäres Bauwerk aus Holz, das als Veranstaltungsort der Architekturwoche im Münchner Zentrum fungierte, zusammen mit dem Bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbe und Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten finanziert. Zudem wurde quartalsweise in Bayern das Magazin „zuschnitt“ gemeinsam mit proHolz Austria versandt und die Fachberatung des Informationsdiensts Holz in Berlin unterstützt.
proHolz Bayern

Auch interessant

von