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Auftakt der Initiative "HolzProKlima" in Berlin

Auftakt der Initiative „HolzProKlima“ in Berlin

Zum Auftakt der von verschiedenen Verbänden der Holzindustrie getragenen Dachkampagne „HolzProKlima“ trafen die Vorsitzenden der Koalitionsfraktionen Volker Kauder (CDU), Rainer Brüderle (FDP) und Gerda Hasselfeldt (CSU) zu einem Gespräch mit Dr. Klaus Böltz, Lars Schmidt und Kay Schweppe vom Bundesverband der Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. in Berlin zusammen. Zum Einstieg überreichte BSHD-Präsident Böltz den Abgeordneten zwei Holzwürfel, die als Symbol für die Kampagne stehen. 
Ziel der Kampagne ist es, die positiven Aspekte einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und Holzverwendung ins Bewusstsein der Menschen und der politischen Entscheidungsträger zu rücken. Der grün beschriftete Würfel steht dabei für die positiven Botschaften, die mit einer verstärkten Verwendung von Holzprodukten verbunden sind: Auf den Seitenflächen findet man eingängig formuliert die wesentlichen Kernaussagen wie beispielsweise „Jobmotor“, „nachhaltiger Alleskönner“ oder auch „Artenschützer“. Der rot beschriftete Würfel enthält hingehen die politischen Forderungen und Handlungsfelder, die es umzusetzen gilt, um Forst- und Holzwirtschaft in Deutschland wettbewerbsfähig zu halten und eine verstärkte Holznutzung zu gewährleisten. So fordert die Holzindustrie beispielsweise „Naturschutz mit Augenmaß“, „Nadelholz sichern“ mit der richtigen Mischung sowie „Kompetenz für den Wald“ durch Förster.
Beeindruckt zeigten sich die Fraktionsvorsitzenden vor allem aber auch vom Beitrag der Holzindustrie für den Klimaschutz, der im Gespräch durch den „Klimazähler“ anschaulich gemacht werden konnte: Die Verwendung von Holzprodukten spart jährlich 105 Millionen Tonnen CO2. Das entspricht 13 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland.
„Es ist für uns natürlich sehr erfreulich, dass wir als Vertreter der Holzindustrie mit unserer Kampagne das Interesse der Spitzenpolitik finden und so unsere Branche in ein neues Licht rücken. Damit wird uns die Gelegenheit gegeben, unsere Anliegen direkt den maßgeblichen Entscheidungsträgern in Deutschland vorzustellen“, betonte Böltz sichtlich zufrieden. Kauder, Brüderle und Hasselfeldt zeigten sich sehr interessiert und bestätigten der Holzindustrie: „Es ist wichtig für Interessenvertreter mit interessanten und ausgefallenen Aktionen im politischen Raum wahrgenommen zu werden und Gehör zu finden. Das ist mit ‚HolzProKlima’ und den Würfeln gelungen“, zeigte sich CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Kauder überzeugt.
Auch der FDP-Fraktionsvorsitzende Brüderle stimmte dem Gesagten zu und bekannte sich zu einer klimafreundlichen und wettbewerbsfähigen Forst- und Holzwirtschaft. CSU-Landesgruppenchefin Hasselfeldt sprach in diesem Zusammenhang die immer wieder aufkommenden Nationalparkdiskussionen an: „In Bayern sind die Zeichen der Zeit erkannt worden. Das Beispiel ‚Zentrum-Nachhaltigkeit-Wald’ im Steigerwald zeigt, dass Holznutzung, Naturschutz und Tourismus in Einklang zu bringen sind. Das kann Vorbild auch für andere geplante Großschutzprojekte in Deutschland sein.“
Für die christlich-liberale Koalition stellten alle drei klar, dass sie bundespolitisch der Forst- und Holzwirtschaft keine Steine in den Weg legen wollen und an einer Diskussion mit der Branche auch weiterhin interessiert sind.
 

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung

 
BSHD

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