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Tag des deutschen Fertigbaus

Attraktives Gesamtkonzept für Holz-Fertighäuser

Millimetergenau, computergesteuert und witterungsunabhängig – auch Häuser werden immer öfter industriell hergestellt bzw. vorgefertigt. Laut Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) ist heute jedes fünfte neue Ein- oder Zweifamilienhaus ein solches Fertighaus aus der Fabrik.

Lag der Marktanteil von Fertighäusern zur Jahrtausendwende noch bei rund 15 %, entsprechen heute jährlich etwa 20.000 neue Fertighäuser einem Marktanteil von knapp 20 %. „Die zunehmende Beliebtheit der Bauweise spricht für das attraktive Gesamtkonzept moderner Holz-Fertighäuser“, sagt Christoph Windscheif, Sprecher des Bundesverbands Deutscher Fertigbau.

Doch warum werden Fertighäuser immer beliebter? Windscheif sieht in der guten Planbarkeit ein wesentliches Motiv von Fertighaus-Bauherren: „Die Abläufe beim Fertighausbau sind zuverlässig und klar strukturiert. Die individuellen Wünsche und Vorgaben des Bauherrn werden zielsicher in ein bewährtes Konstrukt aus exakt aufeinander abgestimmten Arbeitsschritten und hohen Qualitätsstandards eingefügt.“

Bewährtes Qualitätssystem

Grundvoraussetzungen für diese geregelten Abläufe der Bauweise sind die Minimierung von Unvorhersehbarkeiten wie Wetterkapriolen und die Einhaltung eines bewährten Qualitätssystems. Hier kommt die industrielle Vorfertigung ins Spiel. Sie biete einen idealen Ausgangspunkt für den Bau hochmoderner Häuser, die aus standardisierten und qualitätsgeprüften Bauteilen zu einem individuellen Gebäude zusammengefügt werden, so der BDF-Experte. Industrielle Routinen und die Präzision computergestützter Fertigungsmaschinen treffen beim Fertigbau auf das handwerkliche Geschick erfahrener Zimmerleute und Holz-Mechaniker.

Als Mitglied im BDF verpflichten sich die führenden Hersteller von Holz-Fertighäusern dabei zu regelmäßigen internen und externen Qualitätskontrollen, um sicherzustellen, den strengen Anforderungen der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) zu entsprechen. Die Produktion der Bauteile in trockenen und wohl temperierten Industriehallen verschaffe Holz-Fertighäusern per se einen Qualitätsvorteil, so Windscheif. Der Trend vieler Hersteller gehe sogar dahin, in die Erhöhung des Vorfertigungsgrads zu investieren, damit der Umfang an Tätigkeiten auf der Baustelle weiter reduziert werden kann. Dort dauert es bei einem individuellen Holz-Fertighaus nur einen bis zwei Werktage, ehe die vorgefertigten Bauteile zu einem wetterfesten Rohbau montiert sind.

Der 5. Mai ist „Tag des deutschen Fertigbaus“

Wer sich von der industriellen Hausfertigung überzeugen möchte, erhält am „Tag des deutschen Fertigbaus“ eine ausgezeichnete Gelegenheit dazu. Bundesweit öffnen Fertighaushersteller dann ihre Werkstore für einen Blick hinter die Kulissen. Der nächste „Tag des deutschen Fertigbaus“ ist am Sonntag, 5. Mai 2019.

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BDF/Red.

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