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Bayern: ASP-Abschussprämie auf 100 Euro erhöht

Am 12. Januar 2020 gab ein Sprecher des bayerischen Umweltministeriums bekannt, dass neue Maßnahmen im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) auf den Weg gebracht werden. Die bisherige Wildschwein-Prämie von 20 € soll in den nördlichen und östlichen Landkreisen auf 100 € angehoben werden. Darunter fallen alle Landkreise, die an Sachsen, Thüringen sowie Tschechien angrenzen.

Laut dem Umweltministerium greift die Abschussprämie ab dem neuen Jagdjahr. „Das Verfahren und die Durchführung läuft wie bisher durch das Landesamt für Gesundheit und Lebenmittelsicherheit (LGL)“, heißt es weiter.

Eine weitere Präventionsmaßnahme ist die Dokumentation der Wildschweindichte sowie deren Wanderbewegungen mithilfe von Drohnen. Diese Maßnahme findet im Rahmen eines vom Umweltministeriums finanzierten Projektes statt. Die Leitung übernimmt das LGL. Die gewonnen Informationen sollen an die Jägerschaft weitergegeben, welche sich dann auf eine noch gezieltere Bejagung fokussieren kann. „Über die Details der Umsetzung werden die beteiligten Verbände und die Jägerschaft nach Abschluss der Vorbereitungen zeitnah informiert“. Derzeit werde das Konzept erarbeitet.

Ebenfalls zum neuen „ASP-Abwehr-Paket“ zählen 150 km Wild- und Elektrozäune sowie ein 100 km langer Duftzaun. Diese sollen bei einem Ausbruchsfall in einem benachbarten Land unverzüglich aufgebaut werden. Bestehende Wildzäune entlang der Autobahnabschnitte Aschaffenburg–Bayreuth sowie Hof–Passau werden auf Lücken überprüft und gegebenenfalls ergänzt.

EG/Red.

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