Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service
Architekten uneins über Entwicklung des Holzbaus

Architekten uneins über Entwicklung des Holzbaus

Das Marktforschungsunternehmen BauInfoConsult hat 180 deutsche Architekten befragt, wie sich der Anteil von Holz als Baustoff in den kommenden fünf Jahren entwickeln wird. Das Ergebnis: Die Architekten sind sich uneins, wie die zukünftige Entwicklung aussehen wird. Holz gilt seit geraumer Zeit als Geheimtipp und Trendbaustoff im Neubaubereich – sowohl im Fertighaussegment als auch in individuell gestalteten ökologischen Wohnhäusern in Holzrahmenbauweise.
Jedoch nimmt Holz im Verhältnis zu der in Deutschland vorherrschenden Massivbauweise mit Ziegel und anderen Mauersteinen weiterhin eine eher nachrangige Rolle ein. Ob sich dieses Verhältnis in den kommenden fünf Jahren verändern wird, wagen die befragten Archtitekten überwiegend nicht zu beurteilen.
So enthält sich mehr als jeder zweite Planer eines Urteils. Jeweils jeder sechste glaubt, dass der Anteil von Holz zunehmen oder gleich groß bleiben wird. Diejenigen Architekten, die an Holz als Wachstumsbaustoff glauben, begründen dies überwiegend mit dem Ruf von Holz als ökologischen Baustoff: Am häufigsten zu hören waren Argumente wie die Nachhaltigkeit von Holz, Holz als natürlicher Baustoff oder das gute Raumklima in Holzgebäuden.
Die wenigen Planer, die einen Rückgang der Marktanteile für Holz vorhersehen, argumentieren mehrheitlich, dass sie generell keine Nachfrage für diesen Baustoff erkennen. In eine ähnliche Richtung geht auch die Begründung, dass der Massivbau per se beliebter ist und somit Holz zukünftig wieder Marktanteile einbüßen wird.
Die Ergebnisse stammen aus der Jahresanalyse 2014/2015, der jährlichen Studie von BauInfoConsult zu Konjunktur und Entwicklungstrends in der Bau- und Installationsbranche.
DeSH

Auch interessant

von