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Arbeit im Wald unverzichtbar – Gute Bezahlung auch!

Arbeit im Wald unverzichtbar – Gute Bezahlung auch!

Am 4. Dezember trafen sich Vertreter vom Bund Deutscher Forstleute (BDF) und dem dbb beamtenbund und tarifunion in Leipzig, um auf dem Branchentag der Forstleute die Forderungen der Einkommensrunde 2015 für den öffentlichen Dienst der Länder zu diskutieren.
Dazu Hans Jacobs, Bundesvorsitzender des BDF: „Die Bundeswaldinventur beweist mit ihren aktuellen Ergebnissen, dass der deutsche Wald sich hervorragend entwickelt. Dies ist nur den Anstrengungen der zahlreichen Forstleute zu verdanken.“
Und Karl-Heinz Leverkus, stellvertretender Vorsitzender der Bundestarifkommission des dbb, sagte: „Eure Arbeit ist sowohl unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten als auch mit Blick auf Naturschutz und gesunde Ökosysteme unverzichtbar und nachhaltig. Das muss sich auch in einer angemessenen Bezahlung widerspiegeln. Da bleibt noch viel zu tun.“
Veraltete Entgeltordnung für den Forstdienst steht im Fokus.
Ein gesunder Wald, der den Klimaveränderungen trotzen kann und zahlreiche Leistungen nachhaltig für die Gesellschaft erbringen soll, bedarf der dauerhaften und verantwortungsvollen Arbeit qualifizierter Forstleute. Diese Arbeit muss gut bezahlt werden. Durch zahlreiche Strukturreformen in den Verwaltungen machen heute Angestellte neben Beamten die gleiche Tätigkeit. Die Entlohnung ist jedoch sehr verschieden. „Die veraltete und ungerechte Entgeltordnung für den Forstdienst steht bei uns im Fokus, die Befristungspraxis im öffentlichen Forstdienst und die Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit sind weitere Themen unserer Verbandsbasis“, so Jacobs weiter.
„Den Wald als touristisches Ziel und Erholungsfaktor kennt jeder, die Menschen wissen ihn landauf, landab zu schätzen. Wir Forstleute sorgen dafür, dass mit der Ressource Wald verantwortungsvoll umgegangen und diese vielfältig genutzt wird“, machte Andreas Schiene, Landesvorsitzender Thüringen des BDF, in Leipzig deutlich. Die Wertschätzung für diese Arbeit lasse aber zu wünschen übrig. „Eine Erhöhung der Tabellenentgelte steht deshalb für uns an erster Stelle der Forderungen zur Einkommensrunde.“
Der BDF sieht jedoch nicht nur die Tarifverhandlungen allein,
sondern fordert auch die gleichlautende Übertragung der Ergebnisse auf die Beamten. Außerdem ist der BDF auch Tarifpartner für den privaten Forstdienst und steht für die Verhandlung und Abschluss von Tarifverträgen für forstliche Lohnunternehmer, Dienstleister und forstliche Zusammenschlüsse zur Verfügung.
Am 18. Dezember 2014 werden die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in Berlin ihr Forderungspaket für die Einkommensrunde 2015 beschließen. Die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) beginnen am 16.2.2015 in Berlin und werden am 26.2.2015 beziehungsweise 16.3.2015 in Potsdam fortgesetzt.
BDF

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