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Appell für schnelleren Ausbau von Pelletheizungen

Deutschland ist europaweit der größte Pelletproduzent. Trotz hoher inländischer Produktionsrate – die Hersteller schätzen die Auslastung der Werke auf knapp 90 % ein – sieht der Deutsche Energieholz- und Pelletverband (DEPV) die Pellet-Erzeuger in einer schwierigen Lage. Die Preise für Sägeresthölzer sind in Deutschland sehr hoch. Besonders ärgerlich ist es aus Verbandssicht, dass der Zubau an neuen Heizungen und damit der Inlandsabsatz sich nur schleppend erhöht. So mussten über 40 % der in Deutschland im 3. Quartal 2011 produzierten Pellets ins Ausland exportiert werden.

Der geschäftsführende Vorsitzende des DEPV, Martin Bentele, sieht die Politik hier in der Pflicht. Er kritisierte die zögerliche Einstellung bei der Erarbeitung einer steuerlichen Fördermöglichkeit, die im Vermittlungsausschuss nicht vorankommt. „Auch bei der Sitzung am 22. November wurde diese wichtige Angelegenheit nicht mit dem notwendigen Ernst behandelt.“ Nur mit attraktiven Rahmenbedingungen werde der Schlafende Riese Wärmemarkt jedoch geweckt werden können. Die Pelletbranche erbringe ihren Teil dazu. Moderne effiziente Technik, ein qualitativ hochwertiger und breit verfügbarer heimischer Energieträger mit konstantem Preis lauten die Hausaufgaben, die man in den letzten Jahren abgearbeitet habe. Damit sind Holzpelletfeuerungen sowohl für den Privathaushalt, über gewerbliche und kommunale Einrichtungen wie auch für dezentrale Versorgung von Wohngebieten eine hervorragende Option.

DEPV

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