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Die wärmeliebenden Eichenprozessionsspinner breiten sich in Deutschland immer weiter aus.

Amtschefkonferenz: Alte Eichenwälder vor Insektenfraß schützen

Auf Veranlassung Niedersachsens hat die Amtschefkonferenz der Agrarressorts am 17. Januar in Berlin über die Möglichkeiten für einen Schutz wertvoller Eichenwälder vor den sog. „Eichenfraßgesellschaften“ (Frostspanner, Eichenwickler, Eichenprozessionsspinner und Schwammspinner) beraten. Anlass hierfür geben die in Niedersachsen wiederholt auftretenden erheblichen Fraßschäden durch Eichenprozessionsspinner und andere Insekten gerade an alten Eichenbeständen, die eine ökologisch herausragende Bedeutung haben. Die Amtschefs unterstrichen dabei den Bedarf an praxistauglichen Lösungsansätzen für eine effektive Bekämpfung.
Neben erheblichen Schäden in Eichenwäldern können Eichenprozessionsspinner durch ihre feinen Brennhaare auch beim Menschen gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Allergien verursachen, die auch kleinräumige Bekämpfungsmaßnahmen durch Ordnungsbehörden außerhalb des Waldes erforderlich machen. Die Amtschefkonferenz sprach sich deshalb für die Entwicklung ressortübergreifender Lösungsstrategien unter Beteiligung der Umwelt- und Gesundheitsminister aus Bund und Ländern aus.
 
Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung

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