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Alternative zur Hubarbeitsbühne

Alternative zur Hubarbeitsbühne

Die Firma Machines Forestières mit Niederlassungen in Frankreich und den Niederlanden importiert Forsttechnik aus den USA. Dazu gehören Fräsen und Raupentraktoren der Marke Fecon, Fällgreifer der Marke Dymax, Großtraktoren, Harvester und Forwarder der Marke Barko und Schredderanlagen von Rotochopper.Das Programm, das in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland von der Firma Werner Handelsvertretung in Ohmden vertreten wird, umfasst zudem die selbstfahrende Baumschneidemaschine Jarraff. Sie erreicht eine Schneidhöhe von knapp 23 m und besitzt einen Ausleger aus hochfestem Glasfaserwerkstoff, der Strom nicht leitet (abgesichert bis 100 kV). In Frankreich wurden bisher über 30 Maschinen verkauft. Sie sind mit Vierradfahrwerk und Allradantrieb sowie mit Stahl- oder Gummikettenfahrwerk erhältlich. Beide Varianten werden von einem 130 PS starken Cummins-Motor angetrieben und besitzen eine sicherheitsgeprüfte Komfortkabine. Die Transportbreite beträgt 2,59 m. Das Sägeaggregat am Ausleger arbeitet mit einem Hartmetall bestückten Kreissägenblatt.Im Januar stellte die Vierradversion bei einer Vorführung in Frankreich bei feuchtem Boden und starkböigem Wind ihr Können unter Beweis. Wie Hans-Jürgen Werner mitteilte, waren die Besucher nach anfänglicher Skepsis von der Geländegängigkeit und der Leistungsfähigkeit angetan. Mit einem geübten Fahrer und bei normalen Geländebedingungen sind 2 km Strecke und mehr am Tag durchaus realisierbar. Hauptvorteile sind die große Schnitthöhe und der nicht leitende Ausleger, mit dem der Strom bei Arbeiten an Freileitungen nicht abgestellt werden muss. Beide Faktoren erhöhen die Arbeitssicherheit, weil keine Hebebühnen mehr nötig sind und mögliche Gefahren durch Lichtbögen der Vergangenheit angehören. Aber auch bei Verkehrssicherungsmaßnahmen entlang von Straßen und Waldwegen ist die Jarraff-Schneidemaschine eine leistungsfähige Alternative zur Hubarbeitsbühne.

Weitergehende Informationen:

www.machinesforestieres.com

H.-J. Werner/Red.

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