Waldbau

Alternative Küstenmammutbaum?

Bearbeitet von Martin Steinfath

Der Küstenmammutbaum kann Baumhöhen bis 120 m und einen BHD von 3 bis 6 m erreichen. Sein Holz gilt als das wertvollste Nordamerikas: Es ist brandfest und dauerhaft gegen Pilze und Schädlingsbefall. Zudem widersteht der Küstenmammutbaum der Fäulnis. Gehandelt wird er als „Redwood“. Kann der Küstenmammutbaum auch bei uns ein Alternative für den Waldbau sein? In AFZ-DerWald 12 2021 wird dieser Frage nachgegangen.

Der Küstenmammutbaum startet nach der Pflanzung sehr rasch durch und kann Jahrestriebe von 1 bis 2 m erzielen. Er übertrifft damit im Höhenwachstum sämtliche unserer heimischen Waldbäume, sogar die Küstentanne und Douglasie. In seinen Beobachtungen im Steigerwald beschreibt Franz Mohl in AFZ-DerWald 12 2021 über Triebwachstum, Winterhärte und vom Regenerationsvermögen des Küstenmammutbaumes nach Spätfrösten. Je mehr der Standort an Güte und Wasserhaushalt abnimmt, desto schwächer wird seine Wuchskraft, jedoch würde er auch dort im Schatten verharren. Was ihn aber besonders in den letzten Trockenjahren auszeichne, ist seine Dürre- und Hitzefestigkeit, so der Autor.

Mehr zum Küstenmammutbaum in der digitalen Ausgabe von AFZ-DerWald 12 2021