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Die WEST-Bündelsäge von Weber und Stanggassinger Foto: Werk

Alte Technik neu durchdacht

Drei Jahre haben Markus Stanggassinger, Landmaschinenhändler aus Bischofswiesen im Berchtesgadener Land, und sein Schlosserkollege Hubert Weber getüftelt. Jetzt ist die WEST-Bündelsäge serienreif.Das Kappen von ganzen Brennholz-Rundbündeln auf einmal ist keine ganz neue Idee. Zumeist werden dafür große Motorsägen in speziellen Gestellen eingesetzt. Die wenigen maschinellen Lösungen auf dem Markt waren überwiegend sehr teuer. Die beiden Erfinder wollten hier einen neuen Weg gehen.Vor allem sticht ins Auge, dass die Ablängeinheit hier eine Bandsäge ist. Das spezielle Hartmetall-Band mit einer Schnittfuge von nur 1,2 mm erzeugt nur sehr wenig Sägemehl und hat eine hohe Standzeit. Pro Schnitt dauert es je nach Holzart etwa 90 Sekunden.Die Schubwand zum Einstellen der Schnittlänge wird über eine Förderkette bewegt und in zwei Schienen geführt, wie bei einem Ladewagen. Damit lassen sich beliebige Scheitlängen bis zu 50 cm erzeugen. Über eine Euro-Aufnahme am Frontlader befestigt, kann man das Bündel sogar wie mit einem Greifer vom Boden aufheben. Die Maschine wiegt knapp 900 kg und benötigt eine Hydraulikleistung von 70 l/min Angeboten wird sie zu einem Preis von 15 000 € netto.

H. Höllerl
Das Band sägt schnell und produziert viel weniger Sägespäne als eine Kettensäge Werkfotos Die WEST-Bündelsäge von Weber und Stanggassinger Foto: Werk

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