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Alleenschutz: Auszeichnung für Katharina Dujesiefken

Bearbeitet von Jörg Fischer

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Katharina Dujesiefken für ihre herausragende Arbeit für den Alleenschutz mit der Ehrennadel des Verbands ausgezeichnet.

Katharina Dujesiefken hat erfolgreich ein bundesweites Netzwerk zum Schutz der Alleen als Natur- und Kulturgut aufgebaut, was auch internationale Unterstützung gefunden hat. Als anerkannte Streiterin für den Erhalt der Alleen als Natur- und Kulturgut hat Dujesiefken 16 Fachtagungen zum Alleenschutz konzipiert und mit ständig wachsender Resonanz erfolgreich durchgeführt. Besucher und Referenten kommen inzwischen aus dem gesamten Bundesgebiet zu den Tagungen nach Mecklenburg-Vorpommern, die jeweils von der Landesregierung eröffnet werden. Als Vertreterin der Umweltverbände ist Dujesiefken zudem in Regelwerksausschüssen zum Thema Baumschutz aktiv.

Radfernfahrten für den Alleenschutz

Für Erhalt und Ausbau der Alleen entlang der Deutschen Alleenstraße organisierte Katharina Dujesiefken zwei Radfernfahrten über mehr als 4.000 km. Entlang der Deutschen Alleenstraße von Rügen bis zum Bodensee und von der Nordsee bis nach Rügen brachte das engagierte Team aus Amateurradsportlern und Alleenfreunden Bürgermeistern, Ministern und Initiativen die Bedeutung der Alleen nahe und pflanzte über 100 Alleebäume. Dujesiefken gab zwei Bücher über „Alleen in Europa“ heraus und betreute eine Parlamentsgruppe des Deutschen Bundestages, die sich dem Erhalt der Alleenlandschaft verpflichtet hatte. Gemeinsam mit den Partnern des Netzwerkes für den Alleenschutz ist es gelungen, die Pflanzung von Alleen an Straßen und Wegen als Politikziele auf Landes-, Bundes-, und EU-Ebene zu benennen und umzusetzen. Auf Bundesebene ist ein Haushaltstitel mit 5 Mio. € für den Erhalt der Alleenlandschaft eingerichtet worden. Nicht zuletzt organisiert Dujesiefken den bundesweiten jährlichen Fotowettbewerb zur „Allee des Jahres“, die jeweils vor Ort zum Tag der Allee am 20. Oktober ausgezeichnet wird.

Quelle: BUND MV