ABO
Alfred Rupf i.R.

Alfred Rupf i.R.

Der Forstdirektor der Hofkammer des Hauses Württemberg, Alfred Rupf, wurde am 12.10.2012 von S.K.H. Carl Herzog von Württemberg im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet. Der Waldbesitz des Hauses Württemberg mit 5 000 ha Waldfläche ist verteilt auf vier Reviere und befindet sich in den Landkreisen Bodensee, Ravensburg, Sigmaringen, Heilbronn, Ludwigsburg und Rems-Murr. Forstdirektor Alfred Rupf leitete den Forstbetrieb des Hauses Württemberg seit 1984.
Während seiner 28-jährigen Dienstzeit im Forstbetrieb wurden verschiedene Reviere zusammengefasst und die Aufgaben in den jetzigen vier Revieren gebündelt. Forstliche Herausforderungen bestanden in der erfolgreichen Bewältigung der Sturmkatastrophen „Wiebke“ (1990) und „Lothar“ (1999), die im Forstbetrieb einen empfindlichen Schaden verursachten. Die Umstellung von der motormanuellen Holzernte durch Waldarbeiter auf die mechanisierte Holzernte mithilfe von Vollerntern, die heute knapp 80 % des jährlichen Holzeinschlages ausmacht, wurde konsequent vorangetrieben. Damit ist die schwere körperliche Arbeit bei der Holzernte wesentlich erleichtert, der Waldarbeiterstamm wurde auf ausgebildete Forstwirte umgestellt. Alfred Rupf war in verschiedenen forstlichen Vereinigungen wie dem Holzhof Oberschwaben e.G. oder dem Waldbesitzer-Verband Forst-kammer in Baden-Württemberg tätig und brachte auch in diese Gremien seine Kompetenz und Erfahrung mit ein.

Nach dem Ausscheiden von Forstdirektor Alfred Rupf wurden Zentralaufgaben des Forstmanagements neu geregelt, den Kunden stehen jedoch nach wie vor die Revierleiter als sachkundige Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung.  

Auch interessant

von