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Alexander Feldmann neuer Förster im Revier Westerholte

von Jörg Fischer

Alexander Feldmann hat die Revierförsterei Westerholte übernommen. Der langjährige Revierleiter Wolfram Buchwald widmet sich nach mehrmonatiger Übergangszeit nun den umfangreichen Verwaltungsgeschäften des Forstamtes.

Buchwald hat seit 1988 die Wälder des Reviers Westerholte geprägt. Verdienste hat er sich auch beim Aufbau und der Betreuung des FriedWalds Bramsche-Osnabrücker Land im Gehn-Wald erworben. Neben der Ausbildungswerkstatt, die bis heute zum Revier gehört, betreute Buchwald in den ersten Jahren noch 60 ha Weihnachtsbaumkulturen.

Der 60-jährige Forstmann geht mit einem weinenden und einem lachenden Auge: „Die Arbeit im Revier und mit den Menschen im FriedWald hat mir viel bedeutet. Nun war aber der Zeitpunkt gekommen, sich neuen Herausforderungen zu stellen.“

Alexander Feldmann – der Neue im Revier

Alexander Feldmann ist gebürtiger Ankumer und kennt das Revier Westerholte bereits aus seiner Ausbildung zum Forstwirt, die er dort über drei Jahre absolvierte, bevor er an der Universität Göttingen Forstwissenschaften studierte. Seinen Vorbereitungsdienst für den öffentlichen Dienst verbrachte er in Südniedersachsen am Solling. Dort war Feldmann seit 2018 im „Katastrophenmodus“ wie er sich ausdrückt und hat überall im Forstamt Münden in den Revieren bei der Schadensbewältigung und Wiederaufforstung mit angepackt. „Die Begrenzung der Borkenkäferschäden und die Beseitigung der Trockenschäden in der Buche waren dort mein Arbeitsschwerpunkt“, so der 28-jährige Förster. „Mit Schadensbegrenzung und Wiederaufforstung der ebenfalls im Revier Westerholte entstandenen Schadensflächen geht es auch weiter.“ Die große Aufgabe im Revier sei es, die Wälder für die Zukunft klimastabil wieder aufzuforsten und zu gestalten.

Die Revierförsterei Westerholte

Die Revierförsterei Westerholte ist eines von sieben Revieren im Forstamt Ankum und gehört zu den Niedersächsischen Landesforsten (NLF). Der Bezirk umfasst rund 2.000 ha Waldflächen, die zu einem Drittel aus Laubbäumen, vor allem Buche und Eichen, bestehen. Die restlichen zwei Drittel der Baumartenzusammensetzung sind Nadelbäume mit deutlichem Schwerpunkt auf Kiefer und Fichte.

Quelle: NLF (PM)