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Albtraum für Waldarbeiter

Albtraum für Waldarbeiter

Am 4. Mai kurz vor 10 Uhr wurde eine 50-jährige Radfahrerin in Icking südlich von München von einem Baum erschlagen. Zwei Waldarbeiter hatten in einem Privatwald Käferbäume gefällt, als die vierfache Mutter die Wegesperrung aus rotweißem Flatterband, Warnschildern und einem geparkten Traktor missachtete und einfach auf den Isarweg weiterfuhr. Sie starb noch an der Unfallstelle und konnte erst am Abend identifiziert werden. Wie die Polizei mitteilte, kann man den Waldarbeitern keinen Vorwurf machen, weil sie die erforderlichen Sicherheitsvorschriften eingehalten haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt aber noch den genauen Sachverhalt.

In den sozialen Medien stieß der Unfall auf ein heftiges Echo. Die Kommentare bestätigten einmal mehr, dass solche Absperrungen vielfach nicht ernst genommen werden. Es gab aber auch die Meinung, es sei fahrlässig gewesen, an einem solchen Weg keinen Aufpasser abgestellt zu haben.

Oliver Gabriel

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