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Aktuelles zum Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodell

Aktuelles zum Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodell

Wieviel Rohholz können wir in den nächsten Jahrzehnten aus dem Wald erwarten?
Wie wird der Wald sich dabei entwickeln?
Welche Potenziale stecken in den Baumarten?
Erste Antworten auf diese Fragen werden im Rahmen der 67. Forstvereinstagung vom 17. bis 21.6.2015 in Flensburg die ersten Ergebnisse des Basisszenarios der Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung (WEHAM) präsentieren.
Mitarbeiter des Thünen-Instituts (TI) haben im Auftrag des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und der Länder auf Grundlage der Bundeswaldinventur (BWI) 2012 das WEHAM-Basisszenario entwickelt. WEHAM simuliert das Wachstum der Bäume, forstliche Eingriffe, natürliche Mortalität und die Verjüngung. Die Steuervorgaben des Modells unterscheiden beispielsweise nach Baumart, Bundesland, Eigentumsart und. Das durch forstliche Eingriffe entnommene Holz wird in grobe Sorten eingeteilt, natürlich abgestorbenes als Totholz im System belassen. Die Steuervorgaben wurden aufbauend auf den waldbaulichen Erfahrungen der letzten Jahre und den Erwartungen an die kommenden Jahre gesetzt. Das Modell gibt die zugehörige Waldentwicklung wieder. Gesetzlichen Vorgaben zu Schutzgebieten werden aufgegriffen.
In der Seminarreihe der Forstvereinstagung am 18. Juni werden die Referenten die Ergebnisse des WEHAM-Basisszenarios aus dem Blickwinkel des Klimawandels, der Rohstoffversorgung, des Naturschutzes und der gesellschaftlichen Ansprüche beleuchten und mit den Fachteilnehmern diskutieren.
Alle Interessenten können sich unter www.flensburg2015.de zur Tagung anmelden, die vom 17. bis 21. Juni unter dem Motto „Werte. Grenzen. Horizonte.“ in Flensburg stattfindet.
 
DFV

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