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Abtransport von Schadholz im Forstbezirk Eibenstock

AGR fordert schnellen Abtransport von Schadholz

Die Arbeitsgemeinschaft Rohholz (AGR) setzt sich für einen schnellen Abtransport des Schadholzes ein. Das sei schon deshalb wichtig, weil das dritte Trockenjahr in Folge die Waldbrandgefahr drastisch erhöht habe.

Leonhard Nossol, der Präsident der AGR: „In den Wäldern befinden sich noch immer große Mengen Schadholz, die bei diesem Wetter besonders schnell austrocken. Alleine in Nordrhein-Westfalen konnten über 5 Mio. m3 noch nicht abgefahren werden.“

Mehr Holzverladebahnhöfe

Diese Brandlast sollte aus Sicht der AGR schnellstmöglich aus den Wäldern gebracht werden. Helfen könnte dabei neben der Modernisierung des Gleisnetzes und der Schaffung zusätzlicher Holzverladebahnhöfe auch die generelle Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichtes von Holztransporten. Mit einer Erhöhung auf 44 t würde die Zuladung um 20 % steigen.

Bundeseinheitliche 44-t-Regelung

AGR-Geschäftsführer Lukas Freise wünscht sich ganz allgemein bessere politische Rahmenbedingungen. Als Beispiel nennt er eine bundeseinheitliche Regelung bei der Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts für Schadholz-Lkw. Das sei bisher in jedem Bundesland anders geregelt, was den grenzüberschreitenden Abtransport sehr erschwere.

AGR/Red.

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