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AGR und BSHD zu Gast beim Bund Deutscher Forstleute

Zu einem ersten „forstpolitischen“ Austausch trafen sich Ines von Keller, Geschäftsführerin des Bundes Deutscher Forstleute (BDF) und Hans Jacobs, Bundesvorsitzender des BDF mit Michael Funk (AGR) und Lars Schmidt (BSHD) am 15. September in der Berliner Geschäftsstelle des BDF. Ziel des Gesprächs war es, gemeinsame forst- und naturschutzpolitische Handlungsfelder und Schnittmengen zu identifizieren, um zukünftig den Schulterschluss zu finden.
Der BDF ist die forstpolitische und berufsständische Vertretung der Forstleute (Arbeitnehmer und Beamte) in Berlin und den Bundesländern. Daher standen insbesondere Themen wie Personalabbau und der Strukturwandel in den Landesforstverwaltungen mit Blick auf die zukünftige Rohstoffversorgung der Holzindustrie insbesondere aus dem Kleinstprivatwald auf der Tagesordnung.
Funk und Schmidt machten deutlich, dass man den Rückzug der staatlichen Forstleute aus der Privatwaldbetreuung aufgrund zahlreicher Verwaltungsreformen und Personalabbau mit Sorge sieht, da in Gebieten mit sehr kleinteiligen Strukturen und Durchschnittsflächen geeignete Betreuungsstrukturen noch nicht ausreichend entwickelt sind – oder sich aufgrund struktureller Nachteile erst gar nicht etablieren können: „Zwischen Kleinprivatwaldbesitzer und Holzindustrie entsteht so eine ‚gefährliche’ Lücke, die neben der zunehmenden Konkurrenz um den Rohstoff bei gleichzeitigen Nutzungseinschränkungen durch Naturschutzauflagen zu einer zusätzlichen Verschärfung der künftigen Rundholzversorgung für die Säge- und Holzindustrie führen wird“, so die Vertreter der Industrieverbände.
Das Gespräch soll in den nächsten Monaten weitergeführt werden, um gemeinsam konkrete Maßnahmen zu entwickeln.
BSHD

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