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Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer

Weihnachtsbaum für Bundeskanzleramt

Die AGDW – Die Waldeigentümer übergibt jedes Jahr gemeinsam mit einem der 13 Landesverbände einen Weihnachtsbaum an das Bundeskanzleramt. Den Ehrenhof des Bundeskanzleramtes schmückt in diesem Winter eine rund 13 m hohe Nordmanntanne aus Niedersachsen.

Am 30. November übergibt Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, gemeinsam mit Norbert Leben, Präsident des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen, den Weihnachtsbaum an Bundeskanzlerin Angela Merkel. „Die Nordmanntanne steht gleichzeitig für Geradlinigkeit, tiefe Verwurzelung und Kontinuität“, sagte zu Guttenberg, „sie hält Stürmen und Unwetter stand, Eigenschaften, die in der derzeitigen politischen Lage von zentraler Bedeutung sind.“

„Mit der Nordmanntanne setzen wir ein Zeichen in Berlin“, sagte Norbert Leben, „dieser Baum macht unsere Verwurzelung im ländlichen Raum deutlich und unsere lange Tradition einer nachhaltigen und generationenübergreifenden Forstwirtschaft.“

Begleitet wird der Weihnachtsbaum auch in diesem Jahr wieder von einer Schachfigur: Der AGDW-Präsident stellt der Bundeskanzlerin einen schwarzen Springer zur Seite, der „für Flexibilität und Beweglichkeit steht“. Zu Guttenberg: „Wer in der Politik tätig ist, muss über beides verfügen: über Geradlinigkeit und Flexibilität.“

In Niedersachsen prägt der Privatwald den ländlichen Raum

Mit einer Waldfläche von rund 1,2 Mio. ha zählt Niedersachsen nach Bayern und Baden-Württemberg zu den waldreichen Bundesländern. Dabei dominiert der Privatwald mit einem Flächenanteil von fast 60 % und gut 707.000 ha. „Private Waldeigentümer mit einer Vielzahl von Familienforstbetrieben prägen den ländlichen Raum in Niedersachsen“, sagte der Präsident des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen, „zum Teil sind sie seit Generationen wirtschaftlich aktiv.“ Mit der Nordmanntanne übergeben die Waldeigentümer den Weihnachtsbaum schlechthin. Diese Baumart ist der meistgenutzte Weihnachtsbaum.

Familienbetrieb produziert seit 50 Jahren Weihnachtsbäume

Die Nordmanntanne, die jetzt das Bundeskanzleramt schmückt, stammt vom Hof Oelkers, einem Familienbetrieb in Niedersachsen, der in dritter Generation bewirtschaftet wird. Der Hof Oelkers, der zuvor ein rein landwirtschaftlicher Betrieb war, hat sich auf Weihnachtsbäume spezialisiert, seit 50 Jahren werden dort Weihnachtsbäume produziert. Etwa 30 bis 40 % der Bäume werden exportiert in die Niederlande, nach Großbritannien, Frankreich, Irland und Polen, aber auch nach Ägypten, Kenia und Dubai.

„Der Eigentümer Bernd Oelkers ist ein hervorragender Repräsentant der Waldeigentümer und der nachhaltigen Familienforstwirtschaft“, sagte AGDW-Präsident zu Guttenberg. Als Waldeigentümer verfügt Bernd Oelkers über eine Fläche von rund 50 ha, er ist Mitglied in zwei Forstbetriebsgemeinschaften und im Waldbesitzerverband Niedersachsen. Sein Familienbetrieb steht für die nachhaltige Waldbewirtschaftung: Sein Wald ist nach PEFC zertifiziert. Als Zertifizierungssystem ist PEFC ist ein Art Wald-TÜV, das die nachhaltige Waldbewirtschaftung sicherstellt.

Die Nordmanntanne

Benannt wurde sie nach Alexander Davidowitsch von Nordmann (1803 – 1866), einem finnischen Zoologen, Botaniker und Paläontologen. Er unterrichtete in Odessa, untersuchte Flora und Fauna auf dem Balkan und in Südrussland, er war Erstbeschreiber zahlreicher Baum- und Pflanzenarten.

Die Nordmanntanne ist ein mächtiger, geradstämmiger, immergrüner Baum, der Wuchshöhen von bis zu 40 bis 60 m erreichen kann. Aufgrund ihres tiefgreifenden Wurzelsystems wird die Nordmanntanne häufig in Mischwäldern angepflanzt, um diese sturmfester zu

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