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Zwei Millionen Waldeigentümer sind eine starke Stimme in Deutschland

AGDW zieht sich aus der Fachjury UN-Dekade Biologische Vielfalt in Deutschland zurück

AGDW – die Waldeigentümer Geschäftsführer Michael Rolland tritt aus der Fachjury der UN-Dekade Biologische Vielfalt in Deutschland aus. „Wir können die Auszeichnung des ideologisch geprägten Projekts zur Einrichtung des Schwarzwald-Nationalparks nicht mittragen und bedauern, dass nicht stattdessen eines der vielen Projekte mit intelligenten sowie integrativen Ansätzen ausgezeichnet wurde“ so Rolland.
Trennung von Mensch und Natur ist ein falsches Signal
2013 lautet das deutsche Jahresthema der UN-Dekade „Vielfalt nutzen – die Angebote der Natur“ und die deutsche Forstwirtschaft feiert 300-jähriges Jubiläum der Erfindung des Nachhaltigkeitsbegriffs. Aus der Sicht der Vertretung der 2 Millionen Waldeigentümer ist gerade jetzt die Auszeichnung eines Projektes, welches die Trennung von Mensch und Natur zum Ziel hat, ein völlig falsches Signal für die Gesellschaft.
Rolland kritisierte, dass leider zu häufig veraltete, politisch motivierte und wissenschaftlich fragwürdige Schutzkonzepte bevorzugt würden. Während man weltweit innovative und ganzheitliche Ansätze zum Schutz der Biodiversität suche, funktioniere Naturschutz in Deutschland zu oft auf Kosten Anderer und im Falle von Waldstilllegung auf Kosten multifunktionaler Forstwirtschaft.
AGDW – Die Waldeigentümer fordert die intensive Nutzung heimischen Holzes, um Holzimporte zu reduzieren und Umwelt, Klima- sowie Wälder weltweit zu schützen. Rolland weiter: „Gerade Waldeigentümer benötigen und bewahren seit Generationen die biologische Vielfalt und haben so dafür gesorgt, dass im Wald laut Bundesumweltministerium die höchsten Teilindikatoren der Biodiversitätsziele erreicht werden.“ Biodiversität könne nur sichergestellt werden, wenn die sozialen und ökonomischen Bedürfnisse der Menschen in die Naturschutz-Konzepte integriert würden.
AGDW – Die Waldeigentümer

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