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AGDW zum Tag des Waldes 2012

„Waldbesitzer schützen den Wald und somit das Klima, schaffen gesundes Trinkwasser und saubere Luft. Mit der Produktion des nachwachsenden Rohstoffs Holz sind sie die Garanten für eine sichere Zukunft mit einem intelligenten Roh-, Werkstoff und modernen Energieträger!“, so der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, Philipp zu Guttenberg zum „Tag des Waldes 2012“.

Rund ein Drittel der Fläche der Bundesrepublik Deutschland ist mit Wald bedeckt. Davon stehen annähernd 2/3 im Eigentum der zwei Millionen privaten Waldbesitzer. Wie in der Landwirtschaft und anderen Wirtschaftszweigen auch, leben die meisten Waldbauern von und mit ihrem Eigentum, dem Betriebsmittel Wald. Gerade im Wald ist dabei eine enorme Bindung an die Fläche vorhanden. Dies hängt mit den generationenübergreifenden Bewirtschaftungszeiträumen zusammen. Was der Großvater gepflanzt hat, wird der Enkel oder Ur-Enkel vielleicht einmal ernten können. „Bei den deutschen und den meisten europäischen Wäldern darf eins nicht vergessen werden: Unsere Wälder sind durch die generationenübergreifende und nachhaltige Bewirtschaftung verantwortungsvoller Waldbesitzer entstanden“, so zu Guttenberg weiter. Wälder böten ein ungeheures Potenzial zur Versorgung mit Roh-, Werk- und Energiestoffen, das nur durch Bewirtschaftung erschlossen werden könne. „Dass wir das können, haben wir Waldbesitzer bereits bewiesen. Wir haben den Gedanken der Nachhaltigkeit, nach dem nur so viel genutzt werden soll, wie auch nachwächst, vor über 299 Jahren entwickelt und seitdem beherzigt!“

Als Reaktion auf die globale Waldvernichtung wurde Ende der 1970er Jahre von der Welternährungsorganisation FAO der 21. März zum „Internationalen Tag des Waldes“ ausgerufen. Dabei soll auf die weltweite Waldvernichtung aufmerksam gemacht werden. In Deutschland wird Wald nicht vernichtet. Vielmehr nimmt die Waldfläche in der Bundesrepublik Deutschland seit vielen Jahrzehnten kontinuierlich zu.

AGDW

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