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Philipp Freiherr von und zu Guttenberg

AGDW startet Nachhaltigkeitsjahr 2013 auf der Grünen Woche in Berlin

Die Waldeigentümer sind mit dem traditionellen Empfang der Waldeigentümer am 17. Januar 2013 auf der Grünen Woche in das Nachhaltigkeitsjahr 2013 gestartet. In einer Videobotschaft lobte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel das Engagement der zwei Millionen Waldeigentümer in Deutschland. Philipp Freiherr zu Guttenberg, Präsident des Dachverbandes der deutschen Waldbesitzer, begrüßte am Abend die mehr als 1.400 Gäste darunter Ilse Aigner (CSU), Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Frank Kupfer (CDU), sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft sowie weitere Prominente aus Politik und Wirtschaft. In seiner Rede betonte zu Guttenberg, wie wichtig das Prinzip der Nachhaltigkeit ist, das vor 300 Jahren in der Forstwirtschaft entwickelt wurde. „Der sächsische Oberberghauptmann Carl von Carlowitz forderte schon 1713, dass nur soviel Holz geschlagen werden soll, wie nachwachsen kann“, so zu Guttenberg. „Nach diesem Grundsatz handeln Generationen von Waldbesitzern bis heute und auch in Zukunft.“
Videobotschaft der Kanzlerin: „Waldbesitzer können stolz sein“

Angela Merkel würdigte das Leitprinzip der Waldeigentümer in ihrer Videobotschaft: „Heute ist Nachhaltigkeit in Deutschland als Leitbild in Politik und Gesellschaft, in Wissenschaft und Wirtschaft tief verwurzelt. Made in Germany steht mehr und mehr auch für Nachhaltigkeit. Die zwei Millionen Waldbesitzer hierzulande können stolz darauf verweisen, dass ihr Wirtschaftszweig dabei Vorreiter war und ist“, so Merkel.

Ziele 2013: Stärkung des Eigentums und der Freiheitsrechte

Neben dem Thema Nachhaltigkeit stand auch die Bedeutung des Ländlichen Raums auf der Agenda der Veranstaltung: „Wir sind als Vertreter von zwei Millionen privaten und kommunalen Waldeigentümern der Anwalt des Ländlichen Raumes“, so zu Guttenberg. „Es ist daher unser Ziel, dessen Leistungsfähigkeit zu erhalten und auszubauen. Damit die Waldeigentümer auch künftig Leistungen erbringen können, die für die gesamte Gesellschaft von hohem Wert sind, müssen insbesondere Eigentums- und Freiheitsrechte gestärkt werden.“ Gerade im Jahr der Bundestagswahl werde sich der Verband mit verschiedenen Aktionen dafür einsetzen.

Forstleute auf der Grünen Woche
Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) präsentiert sich in diesem Jahr bereits zum dritten Mal auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. In diesem Jahr erfolgt der Auftritt der Forstleute auf dem Gemeinschaftsstand des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) in Halle 5.2a, der sogenannten nature.tec. Wie auch im letzten Jahr, präsentiert nature.tec die nachwachsenden Rohstoffe und die Bioenergie.
 
Unter dem Motto „300 Jahre Nachhaltigkeit“ versammeln sich auch sehr facettenreich die Vertreter der Forstwirtschaft und die Kerninstitutionen rund um das Thema Wald. Auf dem Branchenstand des DFWR der Waldinsel – können sich die Besucher ganzheitlich über den Stellenwert und die Bedeutung der Arbeit der Forstleute im und mit dem Wald informieren und lernen damit die Quelle der Nachhaltigkeit kennen. Dies soll auch dem Umgang mit ihrer Umwelt und den Ressourcen ein Beispiel sein.
 
Die Besucher können sich selbst als Förster versuchen und beispielhaft die vielfältigen Funktionen des Waldes im Gleichgewicht halten so wie es die Forstleute jeden Tag tun und als Manager die vielfältigen Ansprüche der Gesellschaft unter einen Hut bringen. Leitmotiv ist die moderne forstliche Nachhaltigkeit in ihren vier Dimensionen. Der Ursprung vor 300 Jahren wird ebenfalls gefeiert und kommuniziert.
 
 

AGDW/BDF
Philipp Freiherr von und zu Guttenberg Die Internationale Grüne Woche findet 2013 (18. bis 27. Januar 2013) zum 78. Mal statt.

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