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AGDW – Die Waldeigentümer: Präsidium wurde wiedergewählt

AGDW – Die Waldeigentümer: Präsidium wurde wiedergewählt

Philipp Freiherr zu Guttenberg wurde als Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer für weitere vier Jahre gewählt. Das Präsidium wurde mit Vizepräsidenten Norbert Leben und Roland Burger sowie mit Prof. Dr. Andreas W. Bitter und Michael Freiherr von der Tann erneut bestätigt.

„Die Interessen der Waldeigentümer zu stärken und die Verbandsentwicklung weiter voranzutreiben ist mir eine Herzensangelegenheit“, sagte Philipp Freiherr zu Guttenberg, der auf der gestrigen 218. Hauptausschusssitzung der AGDW – Die Waldeigentümer als Präsident für eine weitere Amtszeit wiedergewählt wurde. „Die Themen rund um den Wald, das Waldeigentum und die nachhaltige Forstwirtschaft müssen einen prominenten Platz auf der politischen Agenda einnehmen.“
Ebenfalls für weitere vier Jahre bestätigt wurden die beiden Vizepräsidenten Norbert Leben und Bürgermeister Roland Burger sowie die Präsidiumsmitglieder Prof. Dr. Andreas W. Bitter und Michael Freiherr von der Tann.
Waldeigentümer leisten einen vielfachen gesellschaftlichen Beitrag
„Eines meiner Kernanliegen wird es sein, die Leistungen der Waldeigentümer und die Bedeutung der nachhaltigen Forstwirtschaft für den Klimaschutz, den Naturschutz und den ländlichen Raum in der Öffentlichkeit bekannter zu machen“, sagte der Präsident. Dieser gesellschaftliche Beitrag, den die Waldeigentümer erbringen, werde zu wenig berücksichtigt oder einfach unterschätzt. Diese Leistungen klarer herauszustellen, sei daher eine der zentralen Aufgaben für die nächsten Jahre.
Wer für die Stilllegung des Waldes sorgt, schadet der Umwelt
Zu Guttenberg machte bei dieser Gelegenheit deutlich, dass die vielen privaten und kommunalen Waldeigentümer mit ihren unterschiedlichen Flächengrößen außerdem dafür sorgen würden, dass Deutschland über einen ausreichenden Holzvorrat verfügt. „Ich werde mich auch in Zukunft dafür stark machen, dass der ökologische Rohstoff Holz klimaschädliche Baustoffe wie Beton oder Stahl ersetzt“, so der wiedergewählte Präsident. Deutschland könne mit Wald und Holz seine Klimaziele deutlich verstärken. Zu Guttenberg: „Wer allerdings für die Stilllegung des Waldes sorgt, umarmt damit die Ölkonzerne und schadet der Umwelt.“
Wenige andere Branchen schaffen es, ökonomische und ökologische Anforderungen erfolgreich unter einen Hut zu bringen. Mit rund 1,2 Millionen Beschäftigten in fast 130.000 Betrieben und mit einem Umsatz von gut 180 Mrd. € pro Jahr sind die vielen Forstbetriebe und holzverarbeitenden Unternehmen nicht nur ein starkes Wirtschaftscluster, sondern auch die Branche, die den nachhaltigen Rohstoff schlechthin produziert und echte Nachhaltigkeit täglich lebt.
Philipp Freiherr zu Guttenberg: „Die Voraussetzung dafür sind jedoch gesicherte Eigentumsrechte. Wer wie wir Waldeigentümer in Generationen denken muss und Verantwortung hat für einen Wald, den er an seine Kinder und Enkel weitergeben möchte, braucht verlässliche Rahmenbedingungen.“
Von den 11,4 Mio. ha Wald in Deutschland sind 67 % Privatwald sowie Kommunal- und Körperschaftswald. Die Eigentümer des Waldes bestehen aus drei großen Gruppen: die Körperschaften (z.B. Kirchen) und Kommunen verfügen über 19 % des Waldes, Bund und Länder über 33 % und die privaten Waldeigentümer über 48 %. Die rund zwei Millionen privaten Waldeigentümer bewirtschaften mit ihrer multifunktionalen, nachhaltigen Forstwirtschaft etwa die Hälfte der deutschen Waldfläche.
 
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) setzt sich für die Interessen der privaten Waldeigentümer sowie der Körperschaften und Kommunen ein. Weitere Informationen unter: www.waldeigentuemer.de
AGDW – Die Waldeigentümer

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