Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service

AG Wald fordert Stärkung von Wald und Forstwirtschaft in der Umweltpolitik

Aus Anlass des Tages der Umwelt am 5. Juni fordert die AG Wald Baden-Württemberg eine stärkere Beachtung der Rolle von Wald und Forstwirtschaft in der Umweltpolitik. „Unsere naturnah bewirtschafteten Wälder sind noch die naturnächsten Lebensräume mit vielfach weit unterschätzter Bedeutung für das Klima, für die Wasserversorgung und für die Biodiversität“, erläutert Ulrich Kienzler, Vorsitzender der AG Wald. Zudem wird dort in großen Mengen der umweltfreundliche Rohstoff als regionales Produkt erzeugt.

Gerade im Jubiläumsjahr 300 Jahre nachhaltige Forstwirtschaft in Deutschland kann die Forstbranche Vorbildfunktion für nachhaltiges Handeln und Wirtschaften in vielen anderen Branchen übernehmen. Die Realität sieht leider anders aus: so ist zum Beispiel im Beirat der Landesregierung Baden-Württemberg für nachhaltige Entwicklung kein Vertreter von Wald und Forstwirtschaft vertreten und auch in der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes spielen Wald, Waldwirtschaft oder Forstwissenschaften keine Rolle. Auch die andauernden Personalkürzungen in der Forstverwaltung zeigen die fehlende Wertschätzung der Politik angesichts der überragenden Bedeutung unserer Wälder für die Umwelt, aber auch für nachhaltiges Wirtschaften.

Um dies zu ändern fordert die AG Wald eine Bewertung der Umweltdienstleistungen der Wälder sowie die Beteiligung von forstlichem Sachverstand in umweltpolitischen Gremien. Die Forstleute wollen mitreden und mitgestalten. Und Sie wollen mit dem Rohstoff Holz einen wichtigen Beitrag leisten zur Energiewende. Zudem wollen sie mit der Waldpädagogik einen wichtigen Beitrag leisten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Umweltschutz ohne unseren heimischen Wald und ohne den Rohstoff Holz ist nicht denkbar.

AG Wald

Auch interessant

von