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Abwrackprämie MAP befeuert Pelletmarkt

„Abwrackprämie“ MAP befeuert Pelletmarkt

Als effektive „Abwrackprämie“ für den Austausch alter fossiler Kessel gegen Pelletfeuerungen hat sich das Marktanreizprogramms (MAP) 2012 bewährt, so Martin Bentele vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV). Ihr Einsatz hat gegenüber 2011 um etwa 30 % zugelegt, so Schätzungen. Die anhaltende Nachfrage mache zuversichtlich, dass diese Dynamik 2013 weitergehe – das MAP wird dann erstmals mit über 400 Mio. EUR ausgestattet sein.
Das Marktanreizprogramm bezuschusst den Heizungstausch durch eine neue, mit Pellets befeuerte Anlage mit mind. 2.400 EUR. Ergänzt um einen Pufferspeicher gibt es 2.900 EUR; für Kaminöfen mit Wassertasche 1.400 EUR. Der Kombinations-und Effizienzbonus des MAP ermöglicht noch höhere Fördergelder. Das MAP wirkt damit als „Abwrackprämie“ bis zur Leistungsstufe von 100 kW, also für Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser sowie für kleinere öffentliche und gewerbliche Objekte des MAP-Teils, der über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert wird.
Der DEPV begrüßt die Steigerung des MAP. „Nur wenn die Energiewende auch bei der Wärme stattfindet, sind ehrgeizige Klimaschutzziele erreichbar“, so Bentele. Der Austausch einer fossilen Heizung gegen eine moderne Holzheizung wie zum Beispiel mit Pellets ist diejenige Maßnahme, mit der Verbraucher die größte Menge CO2 einsparen können.
 
DEPV

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