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Abschlusstagung des Projektes „Wald voller Nachhaltigkeit“ in Erfurt

Abschlusstagung des Projektes „Wald voller Nachhaltigkeit“ in Erfurt

Wie kann man Kindern vermitteln, was nachhaltiges Handeln bedeutet? Das war die zentrale Fragestellung des Projektes „Der Wald ist voller Nachhaltigkeit“. Um ihr nachzugehen, wurden 20 Förster-Erzieherinnen-Teams aus zwölf Bundesländern im Bereich „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) qualifiziert. Sie wurden bei der Entwicklung von Bildungsangeboten vom Projektträger, dem Bundesverband der Natur und Waldkindergärten in Deutschland (BvNW), der Universität Freiburg und vom FORUM BILDUNG NATUR unterstützt und begleitet.Daraus sind 21 Projekte entstanden: Ausgehend von der Natur vor Ort können Kinder forschend und erkundend in Themenfelder nachhaltiger Entwicklung eintauchen. Sie lernen dabei spielerisch-kreativ, welchen kindgerechten Beitrag sie zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten können. Es war entscheidend, dass bei jedem Projekt der Bezug des Themas zum Alltagsleben der Kinder hergestellt wird. Es sollten Projekte entstehen, die eine Brücke von Wald und Natur zum Leben der Kinder im Kindergarten oder zu Hause errichten.Erzieherin Elke Geis-Heil und Revierleiter Winfried Möller gehen im hessischen Projekt der Frage nach, wie der Saft in den Apfel kommt und warum die Supermarktäpfel viel schöner sind, als die aus Omas Garten. Die Kinder beobachten den Apfel(baum) im Verlauf der Jahreszeiten. Sie lernen den Wildapfel, Streuobstwiesen und Plantagenwirtschaft kennen und stellen auch selber leckere Dinge aus Äpfeln her.Die Ergebnisse der Projekte und Wege zur strukturellen Verankerung von BNE in der Kindertagesstätte werden zur Zeit auf der Abschlusstagung in Erfurt vorgestellt und diskutiert. Die Veranstaltung endet heute. In dem Buch „Der Wald ist voller Nachhaltigkeit. 21 naturpädagogische Projektideen für die Kita.“ (Beltz Verlag) sind die Ergebnisse veröffentlicht.

HessenForst

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