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7. Waldgipfel Baden-Württemberg

Auf dem 7. Baden-Württembergischen Waldgipfel in Stuttgart lud die AG Wald Baden-Württemberg am 28. Juni Forst- und Waldleute ein, den Wald neu zu entdecken. Gekommen waren nicht nur Profis der Waldbewirtschaftung, sondern auch diejenigen, die einen außer-forstlichen Blick auf den Wald haben.

Wenn Wald so umfassend wertgeschätzt werde, dann müsse sich diese Wertschätzung auch in der Organisation und den Geschäftsfeldern der Forstbranche widerspiegeln, so Ulrich Burr, erster Vorsitzender der AG Wald. Wald rechne sich nicht nur, weil aus ihm Holz geholt und verkauft werde. Vielmehr gelte es, den Wald viel umfassender als Schatzkiste zu verstehen, in der es noch viel zu entdecken gebe. Zu dieser Neuentdeckung hatte die AG Wald unterschiedliche Referenten eingeladen, die ihre Sicht auf den Wald darlegten.

Alexander Doderer, Geschäftsführer der „Gruppe drei“, entdeckte eine zunehmende Überforderung der Menschen in der beschleunigten, globalen Welt. Der Wald werde in diesem Zuge als Heil- und Sehnsuchtsort überhöht. Das passe aber in die gesellschaftlichen Strömungen des medialen Zeitalters.

Ahmed A. Karim, Professor an der Uniklinik Tübingen, zeigte, wie der Wald aus wissenschaftlicher Sicht heilend wirken kann. Das „japanischen Waldbaden“ ist dabei sicherlich nur eine populäre Extremform der therapeutischen Wirkungen.

Arno Frank, Journalist und Schriftsteller, stellte fest, dass letztendlich der Wald Inbegriff der Heimat sei. Und dies auf immer.

AG Wald Baden-Württemberg

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