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60 Jahre Waldbauverein Bitburg

60 Jahre Waldbauverein Bitburg

Anlässlich der Feierstunde zum 60jährigen Bestehen des Waldbauvereins Bitburg e.V. hat Forstministerin Ulrike Höfken die Bedeutung des Vereins als einer der großen und traditionsreichen forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse in Rheinland-Pfalz hervorgehoben. „Ohne Übertreibung können wir heute sagen, dass der Waldbauverein Bitburg in den vergangenen sechs Jahrzehnten die Forstgeschichte und die Forstpolitik unseres Landes ganz wesentlich mitgestaltet hat“, so Ulrike Höfken in ihrer Festansprache.
Insbesondere in den letzten zehn Jahren seien von Bitburg wesentliche Impulse und Aktivitäten ausgegangen, die ganz besonders die Entwicklung im Privatwald um große Schritte voran gebracht habe. Höfken erinnerte dabei an die Vorreiterrolle des Vereins, der sich in Sachen professioneller und praktische Waldbewirtschaftung und Vermarktung schon 2002 als Dienstleister und Serviceeinrichtung verstanden habe. „Mit klarer Zielvorstellung und langem Atem hat es der Waldbauverein Bitburg geschafft, die erste eigenständige Holzvermarktungsorganisation eines Forstwirtschaftlichen Zusammenschlusses in Rheinland-Pfalz zu etablieren.“ In diesem Zusammenhang lobte die Ministerin die Führungsrolle des Ehrenvorsitzenden des Vereins, Johann Kohnen, dem sie im Rahmen der Feierstunde das Bundesverdienstkreuz am Bande überreichte.
Auch unterstrich Ulrike Höfken die vorbildliche vertrauensvolle Zusammenarbeit des Waldbauvereins mit den Forstämtern im Vereinsgebiet. „Gerade in Bitburg können wir feststellen, dass eine kooperative Leistungserstellung durch Landesforsten und eine eigenständige Vermarktungsorganisation die Synergieeffekte des Gemeinschaftsforstamtes noch verstärken kann“.
Die Gegenwart betrachtend und den Blick in die Zukunft gerichtet, bekräftigte die Forstministerin gegenüber den Festgästen die immense Bedeutung des Waldes in Rheinland-Pfalz auch für die Bürgerinnen und Bürger sowie die heimische Wirtschaft. „Der Wald dient dem Klimaschutz, er bewahrt die Artenvielfalt, produziert den natürlichen und nachwachsenden Rohstoff Holz und ist ein Ort für Erholung und vielfältige Freizeitaktivitäten. Die Bedeutung des ökologischen, nachwachsenden Rohstoffes Holz wird in Zukunft zunehmen. Er ist der Basisrohstoff für hohe Wertschöpfung in unserem Land.
Die Forstwirtschaft hat gute Chancen, zunehmend zu einem Motor der ländlichen Entwicklung zu werden. Hierbei spielt auch der Privatwald eine wichtige Rolle. Die Aufwärtsentwicklung in der Forstwirtschaft weckt ein neues Selbstbewusstsein der Waldbesitzer. Eigeninitiative und eigenverantwortliches Handeln, wie es der Waldbauverein Bitburg lebt und praktiziert, tragen dazu bei, diese Entwicklung zu stabilisieren“, so Ulrike Höfken abschließend.
 

Waldbauverein Bitburg

 
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