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Umweltminister Johannes Remmel gratulierte dem ältesten Jugendwaldheim in Nordrhein-Westfalen. Foto: Stefan Befeld/Wald und Holz NRW

60 Jahre Jugendwaldheim Ringelstein

Am 25. Oktober wurde das 60-jährige Bestehen des Jugendwaldheimes Ringelstein feierlich begangen. Mitarbeiter von Wald und Holz NRW feierten das Ereignis mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft sowie vielen anderen Gästen. Im Anschluss an die Feier machten sich Kinder und Jugendliche aus Büren auf den Weg, um gemeinsam mit Umweltminister Johannes Remmel und Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW, einen Zukunftswald aus junge Buchen zu pflanzen.
Das Jugendwaldheim Ringelstein wurde 1953 gegründet. Leitidee war, Kindern und Jugendlichen aus den im Wiederaufbau befindlichen Großstädten die Möglichkeit zur Erholung und zum Naturerleben zu geben. Zugleich sollten die Jugendlichen helfen, die durch Holzexporte an die Siegermächte großflächig entstandenen Kahlflächen (Reparationshiebe) wieder aufzuforsten.
„Aus der Schule in den Wald“
In Nordrhein-Westfalen gibt es zurzeit fünf solcher Umweltbildungseinrichtungen für Schüler. Das Grundkonzept wurde im Hochstift entwickelt und vieles davon hat bis heute Bestand. Naturerleben, die Vermittlung der Bedeutung des Waldes für die Gesellschaft und die Arbeiten im Wald sind nach wie vor Ziele dieser Einrichtungen. Die praktischen Waldeinsätze haben sich im Laufe der Zeit gewandelt. Heute ist daraus das Programm „Aus der Schule in den Wald“ entstanden, die Lern- und Erlebnisangebote der Jugendwaldheime in NRW.
Wald und Holz NRW
Minister Remmel und Andreas Wiebe helfen den Schülern bei der Pflanzung des ?Zukunftswaldes?. Foto: Stefan Befeld/Wald und Holz NRW Andreas Wiebe Umweltminister Johannes Remmel gratulierte dem ältesten Jugendwaldheim in Nordrhein-Westfalen. Foto: Stefan Befeld/Wald und Holz NRW

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