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ferngesteuerte Forstmaschinen

5G für ferngesteuerte Forstmaschinen

Das schwedische Institut Skogsforsk experimentiert schon seit mehreren Jahren mit der Fernsteuerung von Forstmaschinen. Der Fahrer soll dabei in einem geschützten Raum am Rande des Arbeitsfeldes sitzen oder sogar noch weiter weg. Bisher waren die Daten-Übertragungsraten im Mobilfunk der Engpass. Bei WLAN-Nutzung ist es die Reichweite: Hier musste die Steuerzentrale in unmittelbarer Nähe der Maschine und mit freier Sichtverbindung stehen.

Der neue Mobilfunkstandard 5G könnte hier den Durchbruch bringen. Dort können nicht nur große Datenmengen fließen, sondern auch mit einer sehr geringen Verzögerung (Latenz), was für eine gute Reaktionsgeschwindigkeit der VR-Brillen oder Monitore sehr wichtig ist. In der Nähe von Uppsala wurde dazu das „Troëdsson Forestry Teleoperation Lab“ eingerichtet.

Noch ist der Mobilfunkstandard 5G auch in Schweden nicht öffentlich verfügbar, deshalb soll zu Versuchszwecken ein lokales Funknetz aufgebaut werden. Auch Volvo forscht für autonom fahrende Baufahrzeuge mit solchen Netzwerken. Der Troëdsson Forschungsfonds unterstützt das 5G-Projekt von Skogsforsk mit umgerechnet 110 000 €.

Skogsforsk/Red.

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