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5. Douglasienwertholz Submission Südschwarzwald

5. Douglasienwertholz Submission Südschwarzwald

Am 3. Dezember 2015 wurden die Zuschläge für die fünfte Douglasienwertholz Submission Südschwarzwald erteilt. Erneut kamen hochwertige und starke Douglasien- und Lärchenstammhölzer aus den bekannten Douglasien-Anbaugebieten des Südschwarzwaldes gemeinsam zum Verkauf. 86 % der Douglasienabschnitte waren in der 6. Klasse oder stärker. Beteiligt waren kommunale, staatliche und private Waldbesitzer der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach und Emmendingen sowie die Stadt Freiburg. Die Hölzer wurden auf zwei zentralen Plätzen im Bereich Staufen (499 Fm) und Kandern (598 Fm) angeboten. Die Veranstaltung wurde wiederum vom Forstbezirk Kandern ausgerichtet.
Insgesamt wurden 896 Fm Douglasie sowie 194 Fm Lärche zum Verkauf angeboten, außerdem 7 Fm Weymouths- und Schwarzkiefer. Das Douglasienangebot ging etwas zurück (Vorjahr 1.043 Fm), dagegen wurde wieder deutlich mehr Lärche angeboten (Vorjahr 135 Fm). 17 Firmen (Vorjahr 16) haben zum Termin ihre Gebote vorgelegt, 16 Kunden haben einen Zuschlag erhalten. Die Firmen kamen aus Deutschland, Frankreich sowie aus der angrenzenden Schweiz. Lediglich 2 Stämme wurden nicht beboten, 10 Stämme wurden nicht zugeschlagen. Damit wurden 98 % der Submissionsmasse mit 353 Losen verkauft.
Ergebnisse Douglasie
Der Durchschnittserlös für die zumeist früh geastete Douglasie betrug 235.- €/Fm (Vorjahr 240.- €/Fm).
Der teuerste Stamm der Submission war entgegen der Vorjahre keine Lärche sondern überraschenderweise eine Douglasienstamm aus dem Staatswald Lörrach, er stand im Revier Klosterwald von Markus Vater. Er war 15,1 m lang, hatte einen Mittendurchmesser von 82 cm (o.R.), ein Volumen von 7,97 Fm und erlöste 3.275 €. Dies war mit 411,- €/Fm auch gleichzeitig das höchste Gebot bei Douglasie. Dieser Stamm war mit weitem Abstand die teuerste Douglasie seit dem Bestehen der Wertholzsubmission Südschwarzwald und dürfte auch bundesweit zu den Top Stämmen gehören.
Im Durchschnitt waren die angebotenen Douglasien 9,7 m lang, hatten eine Mittendurchmesser (o.R.) von 68 cm und ein Volumen von 3,45 Fm, damit betrug der Durchschnittserlös je Stamm 810,- €. Erneut wurde wieder eine nennenswerte Zahl besonders langer, bis zu 20 m aufgeasteter Douglasien v.a. aus dem Stadtwald Kandern und Stadtwald Freiburg angeboten.
Ergebnisse Lärche
Die Lärche erbrachte einen Durchschnittserlös von 303,- €/Fm (Vorjahr 324,- €/Fm). Die teuerste Lärche der Submission kam wie seit vielen Jahren wiederum aus dem Stadtwald Freiburg.
Mit 13,2 m Länge, einem Durchmesser von 63 cm und einem Volumen von 4,11 Fm brachte der Stamm einen Erlös von 2.507 € und damit 610,- €/Fm. Diese Lärche ging an die Furnierindustrie.
Die Veranstalter aus den Forstbezirken Kandern, Staufen und der Stadt Freiburg waren vor dem Hintergrund der erstmaligen Teilnahme weiterer Reviere und neuer Waldbesitzer mit dem erzielten Ergebnis zufrieden.
Dr. M. Groß, Forstbezirk Kandern-Schopfheim

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