ABO
Ali und Seppo Nisula

40 Jahre Nisula

Aus einem Baggerfahrgestell, einem Valmet 702 Traktor und einer liftbaren MAN-Lkw-Achse bauten die zwei Brüder Ali und Seppo Nisula 1978 einen Forwarder für den Eigengebrauch. Ganz ähnlich war die Vorgehensweise 1981, als sie im Zuge von Sturmholzaufarbeitungen keine Harvesterkapazität mehr bekommen hatten. Diesmal war es ein Valmet 872 CK-Forwarder, den sie zu einem Prozessor umbauten. Die Maschine besaß sogar schon eine präzise Längenvermessung. Die Fällung geschah weiter motormanuell. Für dünnes Durchforstungsholz war das Aufbau-Aggregat jedoch zu groß, deswegen entwickelten die beiden 1984 einen kranmontierten Prozessorkopf. Selbst mit der später integrierten Tiltfunktion eignete sich dieser nicht gut zum Fällen, deswegen entstand der Wunsch nach einem echten Harvester. Die Basis dafür sollte ein Ponsse S20-Forwarder bilden. Beim Besuch in Vieremä lernten sie Einari Vidgren kennen – der Beginn einer zehnjährigen Zusammenarbeit bis hin zur Entwicklung der Harvesteraggregate H53 und H73. 1998 experimentierten die Brüder mit einem Harwarder-Kombiaagregat auf einem Valmet 838. Damit begann die „rote Ära“ der Kooperation mit Partek und später Komatsu. 1994 hatte Ali Nisula sich schon aus dem Forstunternehmen zurückgezogen, aber erst 2011 wurde dieser Geschäftszweig eingestellt. 2013 kam der aktuell bekannte Durchforstungsharvester N5 auf den Markt. Am Firmenstandort in Jämsä entstehen außerdem Ernteköpfe von 285 bis 1400 kg.

Nisula/Red

Auch interessant

von