ABO
35 Jahre Rote Liste

35 Jahre Rote Liste

Die Rote Liste gefährdeter Arten Deutschlands wurde am 31. Oktober 35 Jahre alt. Im Oktober 1977 erschien die „Rote Liste der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten“ erstmalig in Deutschland. Dieser zunächst auf die alten Bundesländer beschränkte Sammelband umfasste insgesamt 19 Listen verschiedener Organismengruppen. „Mit den Roten Listen wird die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf die Gefährdung von Arten gelenkt. Sie liefern eine fachlich fundierte Übersicht über den Zustand der biologischen Vielfalt in Deutschland und zeigen Handlungsbedarf im Bereich des Artenschutzes auf“, sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel anlässlich des Jubiläums. Die Rote Liste verdeutlicht nicht nur die Gefährdungsgrade der heimischen Tier- und Pflanzenarten und dokumentiert, wie sich deren Bestände kurz- und langfristig entwickeln. Sie dient darüber hinaus auch als ein Inventarverzeichnis der in Deutschland vorkommenden Arten. Als allgemein anerkanntes Fachgutachten bildet die Rote Liste damit eine wichtige Entscheidungsgrundlage für Politiker, Behörden und Planer. Sie wird etwa alle zehn Jahre unter Federführung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zusammen mit zahlreichen ehrenamtlichen Expertinnen und Experten erarbeitet. In Deutschland sind vor allem die Roten Listen des Bundes und der Bundesländer von Bedeutung.

 

Infos: BfN-Homepage

BfN

Auch interessant

von