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Bayern: 244.000 € für die jagdliche Ausbildung

Für die Landesjagdschulen in Bayern hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner am 21. Februar 2018 insgesamt 244.000 € für die Ausbildung aus der Jagdabgabe bereitgestellt.

Den symbolischen Scheck überreichte der Minister am Dienstag dem Präsidenten des Bayerischen Jagdverbands, Prof. Dr. Jürgen Vocke. „Die Landesjagdschulen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für eine fundierte Aus- und Fortbildung der bayerischen Jägerinnen und Jäger“, sagte Brunner. Angesichts der vielfältigen Aufgaben der Jagd für Natur und Gesellschaft sei dies unerlässlich. Dem Minister zufolge vermitteln Experten und erfahrene Jäger an den drei bayerischen Schulstandorten in Amerdingen (Lkr. Donau-Ries), Feldkirchen (Lkr. München) und Wunsiedel wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten, etwa zum Umgang mit der Waffe oder zur Ausbildung von Jagdhunden. Zudem unterstützen sie die Prüflinge bei der Vorbereitung auf die Jäger- oder Falknerprüfung. Für die Landesjagdschulen hat das Forstministerium seit 2004 mehr als 3,8 Mio € aus der Jagdabgabe bereitgestellt.

Die Jagdabgabe wird von den Unteren Jagdbehörden jährlich zusammen mit der Gebühr für den Jagdschein erhoben. Neben den Landesjagdschulen werden mit dem Geld auch Projekte im Bereich des Jagdwesens gefördert, etwa die Revier- und Biotopverbesserung, die Prävention von Wildunfällen, der Kauf von Radiocäsium-Messstationen für die Strahlenuntersuchung von erlegtem Wild oder die Brauchtumspflege. Insgesamt stellt der Freistaat dafür in diesem Jahr mehr als 1,2 Mio € aus der Jagdabgabe bereit.

StMELF

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